Knorpelschäden / Arthrose

Als Arthrose wird der Verschleiß eines Gelenks bezeichnet. Tritt dieser am Kniegelenk auf, so nennt man die Erkrankung „Gonarthrose“.

Nach dem Schluss der Wachstumsfugen ist der Gelenkknorpel bei Verletzungen oder Verschleiß nicht mehr in der Lage, sich zu regenerieren, im Laufe des Lebens nutzt er sich deshalb zunehmend ab. Auf diese Weise entsteht bei jedem Menschen ein gewisser Gelenkverschleiß - aber nicht jeder leidet an entsprechenden Beschwerden.

Zu den typischen Beschwerden bei Arthrose gehören Morgensteifigkeit, sogenannte Einlaufschmerzen, Schmerzen nach Belastung, Schwellneigungen und Bewegungseinschränkungen. Ein schmerzloses „feinsandiges Reiben oder Knirschen“ kann ein Hinweis auf einen Knorpelschaden oder eine bereits vorliegende Arthrose sein.

Bei einer Arthrose ist nicht immer sofort eine Operation notwendig. Zunächst erwägen wir, wenn möglich, eine konservative Therapie für Sie.

Folgende Maßnahmen können helfen:

  • Gewichtsreduktion
  • Schuhaußenranderhöhung bei symptomatischem O-Bein
  • weiches, dämpfendes Schuhwerk
  • gelenkschonender Sport (zum Beispiel Radfahren, Schwimmen)
  • Vermeidung von Extrembelastungen wie zum Beispiel Bergtouren
  • Injektion von Hyaluronsäure-Präparaten (künstliche Gelenkschmiere) ins Kniegelenk
  • medikamentöse Therapie (sogenannte Antiphlogistika, zum Beispiel Diclofenac oder Ibuprofen)

Sollten die genannten Maßnahmen über längere Zeit keinen Erfolg bringen und weiterhin ein erheblicher Leidensdruck vorhanden sein, können wir eine operative Maßnahme andenken. Gemeinsam mit Ihnen planen wir, welcher Eingriff für Sie geeignet und sinnvoll ist.

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