Neurologisch-neurochirurgische Frührehabilitation

Die neurologisch-neurochirurgische Frührehabilitation richtet sich an schwer betroffene Patienten mit akuten Erkrankungen oder Verletzungen des Nervensystems.

Wir helfen Ihnen bei:

  • Schlaganfällen
  • Unfallverletzungen des Gehirns oder des Rückenmarks
  • Hirnschädigungen durch Kreislaufstillstand
  • ausgeprägten akuten Schädigungen des peripheren Nervensystems (wie das Guillain-Barré-Syndrom oder die sogenannte Critical-Illness-Polyneuropathie) nach Intensivbehandlung schwerer Erkrankungen

Ganz auf Sie abgestimmt: Unser Behandlungsangebot

Die Behandlung erfolgt anhand spezieller Therapien (zum Beispiel Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie) und einer therapeutisch-aktivierenden Pflege. Wir richten die Maßnahmen individuell auf unsere Patienten aus und passen sie fortlaufend an. Dabei erhält jeder unserer Patienten im täglichen Durchschnitt mindestens 300 Minuten Therapie und therapeutisch-aktivierende Pflege. Zu Beginn der Behandlung (anschließend in wöchentlichem Rhythmus) erörtern wir in einem ärztlich geleiteten Team Ihre Befunde, Therapieziele und Behandlungsmaßnahmen und passen diese dem Stand des Frührehabilitationsprozesses an.

Die Frührehabilitation ist eine Krankenhausbehandlung, bei der parallel zur intensivierten Therapie auch eine ärztliche akutmedizinische Behandlung erfolgt. Das grundlegende Ziel der Frührehabilitation ist es, unsere Patienten von der weiteren Krankenhausbehandlung unabhängig zu machen.

Meist schließt sich eine Weiterbehandlung in einer Rehabilitationsklinik an. Durch die  fachübergreifende Ausrichtung der Sektion und die Kooperation mit den anderen Abteilungen unseres Krankenhauses der Maximalversorgung ist die neurologisch-neurochirurgische Frührehabilitation im Regelfall auch bei komplexen Begleiterkrankungen möglich.

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