Department strukturelle Herzerkrankungen MVZ Professor Schofer/Mathey an der Asklepios Klinik St. Georg

Patienten mit Herzklappenerkrankungen und hohem Operationsrisiko werden perkutan (mit Kathetertechniken) behandelt, um die Eröffnung des Brustkorbes zu vermeiden. Zumeist geschieht dies über die Leistengefäße, in jedem Fall am schlagenden Herzen unter Vermeidung einer Herz-Lungen-Maschine. Auch auf eine Vollnarkose kann dabei häufig verzichtet werden.

Das Spektrum der Klappenerkrankungen, die perkutan in unserer Abteilung behandelt werden können, ist ungewöhnlich breit. Es umfasst

  • die Aortenklappenstenose (-verengung)
  • die Aortenklappeninsuffizienz (-undichtigkeit)
  • die Mitralklappenstenose
  • die Mitralinklappeninsuffizienz
  • die Trikuspidalklappeninsuffizienz
  • die Undichtigkeit an Klappenrändern (paravalvuläre Leckagen) nach erfolgtem Klappenersatz.

Darüberhinaus werden Shuntvitien (offenes Foramen ovale) wie Vorhof- oder Ventrikelseptumdefekte verschlossen.

Bei Patienten mit Vorhofflimmern kann ferner das linke Vorhofohr mittels Kathetertechnik verschlossen werden, um eine orale Antikoagulation (Hemmung der Blutgerinnung durch Marcumar oder neuere Medikamente) zu vermeiden.

Ferner bieten wir die kathetergestützte Verkleinerung der durch Herzinfarkt zu groß gewordenen Herzkammer an.

Für all diese Eingriffe wenden wir die modernsten Verfahren an. Uns stehen eine Vielzahl verschiedener Herzklappenprothesen zur Verfügung, wodurch wir die Behandlung individuell auf jeden einzelnen Patienten zuschneiden können.

Prof. Dr. med.  Joachim Schofer
Leitender Arzt
Department strukturelle Herzerkrankungen MVZ Professor Schofer/Mathey an der Asklepios Klinik St. Georg

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MVZ Professor Schofer/Mathey
Tel. 040 8890090

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