Erkrankungen der Speicheldrüsen / Halsschwellung

Im Kopf- und Halsbereich gibt es fünf große und viele kleine Speicheldrüsen. Sie produzieren den Speichel, der für den Nahrungstransport, die Verdauung und die Infektabwehr wichtig ist. Erkrankungen der Speicheldrüsen sind meist gutartiger Natur.

Die richtige Diagnostik und Behandlung

Raumforderungen (Volumenzunahmen) der Speicheldrüsen sind in der Regel gutartig und müssen nicht in jedem Fall operiert werden. Bösartige Erkrankungen der Speicheldrüsen kommen sehr selten vor und werden in unserem Interdisziplinären Zentrum für Kopf-Hals-Speicheldrüsentumore fachübergreifend behandelt.

Kommt es zu einem Abflusshindernis des Speichels, zum Beispiel durch einen Stein, eine Stenose (Verengung) oder nach einer Entzündung, so treten die typischen schmerzhaften Drüsenschwellungen bei der Nahrungsaufnahme auf. Wir beseitigen das Hindernis anhand schonender minimalinvasiver, endoskopischer Verfahren, die häufig auch in Lokalanästhesie durchgeführt werden können. Die Drüse können wir dabei in den allermeisten Fällen erhalten.

Darüber hinaus bieten wir alle gängigen diagnostischen Untersuchungsverfahren, Feinnadelpunktionen und schonende Operationsverfahren für die Behandlung Ihrer Speicheldrüsenerkrankung an.

Weiterführende Informationen

Speicheldrüsenerkrankungen: Vom Stein zum Tumor

Speicheldrüsenerkrankungen: Vom Stein zum Tumor ©Asklepios

Dr. Hendrik Graefe, Oberarzt der Klinik für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie, Plastische Operationen in der Asklepios Klinik St. Georg, erläutert, welche Erkrankungen der Speicheldrüse es gibt, wie sie sind und was man alles dagegen tun kann.

Heiserkeit, Schluckbeschwerden, Halsschwellung

Heiserkeit, Schluckbeschwerden, Halsschwellung ©Asklepios

Prof. Dr. Jens E. Meyer, Chefarzt der Abteilung für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde in der Asklepios Klinik St. Georg, erklärt die Ursachen und Symptome bei Heiserkeit, Schluckbeschwerden und auch Halsschwellungen. Er zeigt hierfür die Diagnostik- und Therapiemöglichkeiten auf, angefangen bei Hausmitteln, über rezeptpflichtige Medikamente bis hin zum operativen Vorgehen bei Kehlkopftumoren.

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