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Hauttumore / Hautkrebs

Die umfassende und bestmögliche Versorgung von Patienten mit Hautkrebs ist seit Jahrzehnten ein Anliegen und ein Schwerpunktbereich unserer Klinik.

Diese gewährleisten wir in enger Kooperation mit unseren niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen sowie in Zusammenarbeit mit anderen Fachbereichen und Einrichtungen innerhalb der Klinik. So kommen Ihnen fachübergreifendes Wissen sowie die Erfahrungen mehrerer Experten zugute.

Hauttumore / Hautkrebs

Zu den häufigsten Formen des Hautkrebses zählen der sogenannte weiße Hautkrebs (u.a. Basalzellkarzinom und Plattenepithelkarzinom der Haut) und der schwarze Hautkrebs (malignes Melanom). Auch seltene Hautkrebsformen wie zum Beispiel das Merkelzellkarzinom oder primäre Lymphome der Haut werden in unserem Zentrum in spezialisierten Sprechstunden betreut. 

Diagnostik

Grundlegend für die Diagnostik von Hautkrebs ist die histologische (feingewebliche) Untersuchung des Tumors. Anhand dieser wird die Diagnose gesichert und der Tumor klassifiziert. Eine sogenannte Wächterlymphknotenbiopsie (Sentinel-Lymphknotenbiopsie) kann zum Beispiel beim Melanom oder beim Merkelzellkarzinom ab einem gewissen Tumor-Stadium erfolgen, um die Ausbreitung des Tumors über die Lymphbahnen festzustellen. Durch ergänzende bildgebende Untersuchungen kann eine mögliche Organ- oder Lymphknotenbeteiligung (Metastasierung) ausgeschlossen bzw. festgestellt werden. Hierzu zählen u.a. die Lymphknotensonografie und schnittbildgebende Verfahren wie die Computertomografie (CT) und die Magnetresonanztomographie (MRT). 

Therapie

Die therapeutischen Möglichkeiten reichen von der operativen Tumorentfernung über die leitliniengerechte Nachexzision mit Sicherheitsabstand bis hin zur Strahlentherapie und modernen systemischen Therapien wie zum Beispiel die Immuntherapie und zielgerichtete Therapie sowie klassischen Chemotherapien in fortgeschrittenen Tumorstadien. Zudem bieten wir bei bestimmten Formen des kutanen T-Zell Lymphoms (z.B. Sézary Syndrom) und bei Graft-versus-host-disease (GvHD) die extracorporale Photophorese (ECP) an. 

Die indivieduellen Therapiestrategien werden interdisziplinär im Rahmen der wöchentlich stattfindenden Tumorkonferenz mit Ärztinnen und Ärzten unterschiedlicher Fachrichtungen, wie der Strahlentherapie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde oder Neurochirurgie, diskutiert und festgelegt. Die Behandlungsmöglichkeiten werden anschließend mit den Patientinnen und Patienten in unserer Hautkrebsambulanz eingehend besprochen. 

Nachsorge

Nach erfolgter operativer Entfernung des Hauttumors mit Metastasierungspotential oder nach abgeschlossener systemischer Therapie findet die leitliniengerechte Nachsorge statt. Je nach Tumorart und Stadium werden neben einer ausführlichen körperlichen Untersuchung (Hautkrebsscreening) auch die Sonographie der Haut/Lymphknoten und die laborchemische Bestimmung der Tumormarker durchgeführt. Ergänzend können schnittbildgebende Verfahren wie die Computertomografie (CT) und die Magnetresonanztomographie (MRT) erfolgen. Alle genannten Untersuchungen bieten wir in unserem Zentrum an.

Unterstützende Angebote

Psychoonkologie

In unserem Zentrum erhält jede Patientin und jeder Patient das Angebot in einem persönlichen Gespräch mit unserer Psychoonkologin mögliche krankheitsspezifische Ängste, Unsicherheiten und allgemeine Belastungssituationen zu besprechen. Auch Angehörigengespräche sind möglich.

Sozialdienst

Bei bestimmten Tumorerkrankungen haben Sie Anspruch auf eine Rehabilitationsmaßnahme oder einen Schwerbehindertenausweis. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unseres Sozialdienstes informieren Sie gerne über Ihre Optionen und stehen Ihnen bei der Bearbeitung der Formalitäten unterstützend zur Seite. 

Selbsthilfegruppen

Selbsthilfegruppen bieten gute Austauschmöglichkeiten und Beratungen von Betroffenen für Betroffene und ihre Angehörigen. Wir stellen Ihnen gern eine Auswahl von Kontakten zu Selbsthilfegruppen zur Verfügung.

Podcast: Hautkrebs

Sommer, Sonne - raus. Doch die Gefahr von Hautkrebs werde leider immer noch unterschätzt, warnt Professor Dr. Christian Sander, seit 2003 Chefarzt der Hautklinik der Asklepios Klinik St. Georg. 200.000 Menschen erkranken allein in Deutschland jedes Jahr am sogenannten weißen Hautkrebs. Warum Kleinkinder am Strand nichts zu suchen haben, wie viele Sonnenbrände man sich im Laufe seines Lebens leisten darf und was der Lichtschutzfaktor einer Sonnencreme genau bedeutet, das alles und mehr verrät der renommierte Hautexperte, der lange am Nationalen Krebsinstitut der USA geforscht hat, im Gespräch mit Abendblatt-Redakteurin Vanessa Seifert.

Hautkrebs nach Sonnenbrand

Hautkrebs nach Sonnenbrand ©Asklepios

Hautkrebs gehört zu den häufigsten Tumorarten. Derzeit erkranken in Deutschland schätzungsweise jährlich etwa 200.000 Menschen an hellem Hautkrebs und circa 15.000 an schwarzem Hautkrebs.

In diesem Video erfahren Sie von Prof. Dr. Christian Sander, Chefarzt der Eduard-Arning-Klinik für Dermatologie und Allergologie der Asklepios Klinik St. Georg, mehr über Ursachen, moderne Behandlungsformen und Prävention von Hautkrebserkrankungen.

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