Liebe Patienten, Angehörige & Besucher,

bitte beachten Sie folgende Hinweise:

  • vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklung der Corona-Infektionen im Bundesgebiet müssen wir leider ab dem 02. November 2020 ein Besuchsverbot aussprechen. Kontakte und die damit verbundene potentielle Verbreitung des Corona-Virus sollen so bestmöglich eingeschränkt werden.

    Die folgenden Gruppen sind von dem Besuchsverbot ausgenommen:

  • Palliative Patienten
  • Eltern von Kindern
  • Väter von neugeborenen Kindern
  • Weitere Härtefälle

 

  • Bei Verdacht auf eine Corona-Infektion rufen Sie bitte vorab den Ärztlichen Bereitschaftsdienst an: ► Wählen Sie 116 117
     
  • In medizinischen Notfällen (Schlaganfall, Herzinfarkt etc.) begeben Sie sich bitte weiterhin unmittelbar in Behandlung! Ein mögliches Corona-Infektionsrisiko wird in unserer Klinik mit allen Mitteln reduziert.
    ► Wählen Sie den Notruf 112

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Ihr Asklepios-Team

Mehr erfahren

Bandscheibenvorfall

(Nucleus pulposus Prolaps)

Bandscheibenprobleme betreffen über 50% der Erwachsenen im Laufe ihres Lebens.
Die Bandscheiben liegen zwischen den Wirbelkörpern und ermöglichen die Beweglichkeit der Wirbelsäule in allen Ebenen. Sie haben zusätzlich eine Dämpferfunktion. Die Bandscheiben bestehen aus einem äußeren Faserring und einem inneren Kern. Durch Verschleiß kann es zu einer Vorwölbung und im weiteren Verlauf zu einem Riss des Faserringes und Austritt des Kerns kommen. Der ausgetretene Kern kann dann auf die Nerven drücken. Die typischen Beschwerden sind nach anfänglichem Nacken- oder Rückenschmerz akut einsetzende Arm- oder Beinschmerzen manchmal auch begleitet von Taubheit oder Lähmung in Arm bzw. Bein.

Der erste Schritt: Die richtige Diagnostik

Die Verdachtsdiagnose auf das Vorliegen eines Bandscheibenvorfalles können wir bereits aufgrund der vom Patienten geschilderten Beschwerden stellen. Streifenförmig ausstrahlende Schmerzen in Arm oder Bein. Schmerzzunahme unter Belastung mit teilweise auch Gefühlsstörungen. Eine ausführliche körperliche Untersuchung ist meistens richtungsweisend für weitere Diagnostik und Therapie.

Zum Standard der bildgebenden Diagnostik gehören Röntgenaufnahmen und eine Kernspintomografie (MRT). Zur Darstellung der knöchernen Strukturen können CT-Aufnahmen notwendig sein.

Ganz auf Sie abgestimmt: Unser Behandlungsangebot

Die meisten Bandscheibenvorfälle werden heutzutage konservativ behandelt. Die konservative Therapie beinhaltet eine adäquate Schmerztherapie verbunden mit Krankengymnastik und gegebenenfalls begleitenden Infiltrationen im Bereich der Wirbelsäule. Hierbei wird ein Schmerzmittel direkt an den betroffenen Nerven gespritzt. Dieses erfolgt unter Röntgen- oder CT-Kontrolle.

Eine operative Versorgung ist erst dann erforderlich, wenn Symptome zunehmen, die Lebensqualität dauerhaft deutlich eingeschränkt oder die konservative Therapie ausgereizt ist. Eine zeitnahe Operation ist angezeigt, wenn Lähmungserscheinungen auftreten. Für Sie stehen verschiedene operative Methoden zur Verfügung. Von endoskopischen über mikroskopisch assistierten Operationen bis hin zur Implantation einer Bandscheibenprothese bieten wir Ihnen das gesamte Spektrum der Operationsverfahren an. Welches operative Verfahren für Sie in Frage kommt wird je nach Beschwerdebild und Befund ausführlich mit Ihnen besprochen und geplant.

Sollten Sie weitere Fragen haben stehen Ihnen unsere Experten gerne zur Verfügung.

Sie erreichen uns

Mo
8.00 - 15.30 Uhr
Di
8.00 - 15.30 Uhr
Mi
8.00 - 15.30 Uhr
Do
8.00 - 15.30 Uhr
Fr
8.00 - 13.00 Uhr

Seite teilen: