Liebe Patienten, Angehörige & Besucher,

bitte beachten Sie folgende Hinweise:

  • Bei Verdacht auf eine Corona-Infektion rufen Sie bitte vorab den Ärztlichen Bereitschaftsdienst an: ► Wählen Sie 116 117
     
  • In medizinischen Notfällen (Schlaganfall, Herzinfarkt etc.) begeben Sie sich bitte weiterhin unmittelbar in Behandlung! Ein mögliches Corona-Infektionsrisiko wird in unserer Klinik mit allen Mitteln reduziert.
    ► Wählen Sie den Notruf 112
     
  • Besuchseinschränkungen: Aus Sicherheitsgründen reduzieren Sie die Besuche bei Ihren Lieben bitte auf einen Besucher pro Tag und maximal 1 Stunde. Bitte beachten Sie die Infektionsschutzrichtlinien.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Ihr Asklepios-Team

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Polyneuropathien

Polyneuropathien sind Erkrankungen des peripheren Nervensystems mit vielfältigen Erscheinungen, die von einem Kribbeln und einem Taubheitsgefühl der Zehen bis hin zu Lähmungen und Gangstörungen reichen.

Die Verfahren für Diagnose und Behandlung stimmen unsere Experten auf Sie individuell ab. Oberstes Ziel ist die Behandlung der Polyneuropathie – zudem möchten wir, dass Sie sich bei uns bestens aufgehoben und in guten Händen fühlen.

Diagnose und Behandlung

Entscheidend ist die umfangreiche, gründliche Suche nach möglichen Ursachen, nur so können wir Polyneuropathien behandeln. Schmerzen oder Gangstörungen bei einer Polyneuropathie können medikamentös oder durch eine Physiotherapie gebessert werden.

Unsere langjährige intensive Beschäftigung mit diesem Krankheitsbild und seinen teilweise seltenen Ursachen ist die Grundlage für unser umfangreiches diagnostisches Vorgehen. Erst eine genaue Diagnostik ermöglicht die richtige Behandlungsentscheidung.

Wir entscheiden gemeinsam mit Ihnen, welche Behandlung für Sie die beste ist. Je nach Krankheitsbild ist es in manchen Fällen ausreichend, ein „neurotoxisches“ Medikament auszutauschen. Ist ein Vitaminmangel die Ursache, können Vitamine (zum Beispiel Vitamin B12) gegeben werden. Wird eine Nervenentzündung gefunden, helfen entzündungshemmende Medikamente.

In einzelnen Fällen kann aber auch eine Nerven- und Muskelbiopsie erforderlich sein. Hierbei entfernen wir einen Teil eines Nervs am Unterschenkel (Nervus suralis), häufig in Kombination mit einem kleinen Stück eines Muskels. Für den Eingriff ist eine örtliche Betäubung erforderlich. Die Auswertung der Gewebeproben erfolgt in unserer Abteilung, sodass wir sicherstellen können, dass eine behandelbare Ursache nicht übersehen wird.

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