Liebe Patienten, Angehörige & Besucher,

bitte beachten Sie folgende Hinweise:

  • Bei Verdacht auf eine Corona-Infektion rufen Sie bitte vorab den Ärztlichen Bereitschaftsdienst an: ► Wählen Sie 116 117
     
  • In medizinischen Notfällen (Schlaganfall, Herzinfarkt etc.) begeben Sie sich bitte weiterhin unmittelbar in Behandlung! Ein mögliches Corona-Infektionsrisiko wird in unserer Klinik mit allen Mitteln reduziert.
    ► Wählen Sie den Notruf 112
     
  • Besuchseinschränkungen: Aus Sicherheitsgründen reduzieren Sie die Besuche bei Ihren Lieben bitte auf einen Besucher pro Tag und maximal 1 Stunde. Bitte beachten Sie die Infektionsschutzrichtlinien.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Ihr Asklepios-Team

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Multiple Sklerose

Multiple Sklerose (MS) ist die am häufigsten vorkommende entzündliche Erkrankung des Nervensystems. Meist beginnt die Erkrankung, deren Verlauf sehr unterschiedlich und im Einzelfall nicht vorhersagbar ist, im jungen Erwachsenenalter.

Wir möchten den Verlauf der Erkrankung positiv und in Ihrem Sinne beeinflussen. Unsere entsprechenden Maßnahmen stimmen wir eng mit Ihnen ab, Ihre Fragen beantworten wir jederzeit gerne.

Diagnose und Behandlung

Die Behandlung von Patienten mit Multipler Sklerose (MS) gehört seit 25 Jahren zu den Schwerpunkten unserer Abteilung. Seit 2008 steht für die Patienten auch unsere MS-Ambulanz zur Verfügung. Die Diagnostik und Therapie ist in vielen Fällen ambulant möglich, sofern die Schwere der Erkrankung keine stationäre Aufnahme notwendig macht.

Beim stationären Aufenthalt geht es um die Sicherung der Diagnose und um den Einsatz von prophylaktischen, die Erkrankung unterdrückenden Medikamenten. Zudem wenden unsere Ärzte medikamentöse und nichtmedikamentöse Verfahren an, um Ihre Symptome zu verbessern. Die weitere Behandlung erfolgt dann entweder wieder durch die überweisenden niedergelassenen Ärzte oder in unserer Ambulanz.

Wir bieten das gesamte Spektrum der Immuntherapien an, die den Krankheitsverlauf günstig beeinflussen können. Im Rahmen von klinischen Studien können wir gegebenenfalls auch auf noch nicht zugelassene, neue Medikamente zurückgreifen. Schmerzen, Spasmen („Krämpfe“), Blasenentleerungsstörungen und andere Beeinträchtigungen behandeln wir oftmals direkt als Symptome. Auch hier stehen uns verschiedene Medikamente zur Verfügung, aber auch weitere Maßnahmen wie zum Beispiel die Injektion von Botulinumtoxin oder die Implantation einer Medikamentenpumpe gegen die Spastik.

Falls erforderlich erfolgt eine gemeinsame Behandlung mit anderen Fachdisziplinen wie zum Beispiel der Abteilung für Urologie oder Fachübergreifende Frührehabilitation und Physikalische Medizin. Es ist erwiesen, dass mit Hilfe moderner Medikamente und durch regelmäßige Rehabilitationsbehandlungen der Verlauf Erkrankung verbessert werden kann.

Multiple Sklerose

Multiple Sklerose ©Asklepios

In den vergangenen Jahren hat sich die Behandlung der Multiplen Sklerose stark verändert.

In diesem Video erfahren Sie von Dr. Thorsten Rosenkranz, Oberarzt und MS-Experte der Neurologie in der Asklepios Klinik St. Georg, alles über mögliche Diagnose- und Behandlungsmethoden.

Weiterführende Informationen

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