Operative Behandlung von Wirbelsäulen- und Rückenmarkstumoren

In unserer Neurochirurgischen Abteilung behandeln wir Tumore im Bereich der Wirbelsäule und des Rückenmarks (Meningeome, Neurinome und Metastasen) mit den Methoden der modernen Neurochirurgie und Neuroonkologie interdisziplinär. Wir arbeiten eng mit der Radiologischen Abteilung und der Neurologischen Abteilung in unserer Klinik zusammen.

Diagnostik und Therapie

Wichtigste Voraussetzung für die Planung der weiteren Behandlungsschritte bei einen Tumor der Wirbelsäule oder des Rückenmarks sind eine ausführliche klinische Untersuchung und ein Kernspintomogramm (MR) mit und ohne Kontrastmittel in drei Ebenen sowie Röntgenaufnahmen der Wirbelsäule in zwei Ebenen.

Das therapeutische Vorgehen hängt stark vom Ort des Tumorwachstums und vom Zustand des Patienten ab. Wir beraten Sie umfassend über die Behandlungsmöglichkeiten und legen das für Ihre Erkrankung geeignete Verfahren fest.

Operation

Ziel der Operation ist es, soviel Tumorgewebe wie möglich zu entfernen, ohne das Rückenmark oder die Nervenbahnen zu schädigen. In einigen Fällen wird im Rahmen der Tumorentfernung auch eine Stabilisierung der Wirbelsäule durchgeführt werden müssen.

Für eine möglichst optimale Tumorresektion stehen uns verschiedene Hilfsmittel zur Verfügung:

  • Selbstverständlich werden alle Eingriffe an der Wirbelsäule und am Rückenmark mikrochirurgisch (also mit Spezial-Mikroskopen) durchgeführt.
  • Der Laser wird hauptsächlich dann eingesetzt, wenn sich die Ansatzstelle von Meningeomen nicht vollständig entfernen lässt. Dieser Bereich wird dann mit dem Laser behandelt um so die dort noch vorhandenen Tumorzellen zu vernichten.
  • Die Ultraschallresektion hat den Vorteil, dass wichtige Blutgefäße geschont werden können, während die Tumorareale rasch zerkleinert und abgesaugt werden können. Dies trägt zu einer Verminderung des Blutverlustes und zum Schutz des benachbarten normalen Gewebes bei.

Das bei der Operation entfernte Tumorgewebe wird von  der Abteilung für Pathologie  untersucht, die die eigentliche Diagnose (histologischer Befund) stellt.

Bei einem komplikationslosen Verlauf können die Patienten am 1. oder 2. Tag nach der Operation erstmals aufstehen.  Der stationäre Aufenthalt nach der Operation beträgt ein bis zwei Wochen. 

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