Nasen- und Nebenhöhlenerkrankungen

Nasen- und Nebenhöhlenerkrankungen können sich in zahlreichen Symptomen äußern. Dazu gehören die Nasenatmungsbehinderung, das Nasenlaufen, Riech- und Geschmacksstörungen oder Kopfschmerzen.
Unser Team verfügt über Erfahrungen aus jahrelanger Tätigkeit in Diagnostik und Behandlung – diese kommen, verbunden mit fundiertem Fachwissen, Ihnen zugute.

Die richtige Diagnostik und Behandlung

Am Anfang der Diagnose dieser Symptome steht stets die ausführliche HNO-ärztliche Spiegeluntersuchung. Je nach Bedarf schließen sich dann gegebenenfalls weitere funktionsprüfende Untersuchungen oder eine weiterführende bildgebende Diagnostik an.

Operationen an der Nase und den Nasennebenhöhlen haben die Verbesserung der Nasenatmung, die Verbesserung der Nebenhöhlen-Belüftung oder die Entfernung erkrankten Gewebes zum Ziel. Unsere Ärzte können sie fast immer ohne äußere Schnitte, das heißt endonasal durch die Nasenlöcher unter dem Operationsmikroskop, oder/und endoskopisch durchführen.

Häufige Eingriffe:

  • Kor­rek­tur oder Be­gra­di­gung der Na­sen­schei­de­wand (Sep­tum­plas­tik) zur Ver­bes­se­rung der Na­sen­at­mung.
    Da­bei kann es häufig sinn­voll sein, die un­te­ren Na­sen­muscheln eben­falls zu ver­klei­nern (Con­cho­to­mie, Tur­bi­nek­to­mie). Auch eine al­lei­ni­ge Mu­schel­ver­klei­ne­rung kann in be­stimm­ten Fäl­len die Na­sen­at­mung ver­bes­sern, was wir selbstverständlich im Rah­men der Vor­un­ter­su­chung mit Ih­nen be­sprechen. In spe­ziel­len Fäl­len bes­teht auch die Mög­lich­keit, die Muschel­ober­flä­che mit ei­nem Di­o­den­la­ser zu behan­deln, um eine Schrump­fung der Schwell­kör­per zu erreichen. Die­sen Ein­griff können wir in lo­ka­ler Be­täu­bung durch­führen.
  • Erweiterung der Zugänge zu den Nasennebenhöhlen oder die Entfernung von Polypen bei Entzündungen der Nasennebenhöhlen (Nasennebenhöhlenausräumung)
  • Funk­ti­o­nell-äs­the­ti­sche Kor­rek­tu­ren der äu­ße­ren Nase (Rhin­oplas­tik) die­nen eben­falls der Ver­bes­se­rung der Na­sen­at­mung.
    Zum Beispiel wenden wir diese bei ei­ner Schi­ef­na­se an, da Form und Funk­ti­on der Nase in Zu­sam­men­hang ste­hen. Durch die Wie­der­her­stel­lung der Na­sen­sym­me­trie der in­ne­ren und äu­ße­ren Nase wer­den bei­de Zie­le er­reicht. Ne­ben der Schi­ef­na­se können wir auch bei ei­ner Hö­cker­-, Sat­tel­- oder Span­nungs­na­se eine funk­ti­o­nell-äs­the­ti­sche Kor­rek­tur durch­führen. Da­bei er­folgt die Opera­ti­on in al­ler Re­gel durch die Nase. In sel­te­nen Fällen ist ein klei­ner Schnitt am Na­sen­steg er­for­der­lich, um eine so­ge­nann­te of­fe­ne Sep­to-Rhin­oplas­tik vor­zu­neh­men.
  • Beseitigung einer Tränenwegsverengung beim tränenden Auge (Tränenwegsoperation)

Un­ser Leis­tungs­spek­trum um­fasst auch die ope­ra­ti­ve Be­hand­lung von gut­- und bös­ar­ti­gen Tu­mo­ren der Nase und der Na­sen­ne­ben­höh­len, Li­qu­or­fisteln, unstill­ba­rem Na­sen­blu­ten, Fraktu­ren der Stirn­höh­le, des Kie­fers und des Mit­tel­ge­sichts sowie Tu­mo­ren und De­kom­pres­si­onen der Or­bi­ta (knöcherne Augenhöhle). Die­se Er­kran­kun­gen er­for­dern eine in­di­vi­du­el­le The­ra­pie­pla­nung. Bit­te neh­men Sie Kon­takt zu uns auf, da­mit wir Sie in­di­vi­du­ell be­ra­ten können.

Ihre Operation

Tag der Op­era­tion

Am Tag der Ope­ra­ti­on dür­fen Sie mor­gens aus­schließ­lich die bei der Vor­un­ter­su­chung ver­ein­bar­ten Me­di­ka­men­te ein­neh­men. Sie müssen jetzt nüch­tern blei­ben, das heißt, Sie dür­fen in der Nacht vor der Ope­ra­ti­on ab 22:00 Uhr nicht mehr es­sen und trin­ken und auch nicht mehr rau­chen.

Nach der Ope­ra­ti­on

Beim ers­ten Auf­ste­hen soll­ten Sie sich durch eine unserer Pflege­kräfte un­ter­stüt­zen las­sen. Vier Stun­den nach der Ope­ra­ti­on dür­fen Sie wie­der es­sen und trin­ken. Schmer­zen hal­ten sich nach der Na­sen-Ope­ra­ti­on in Gren­zen. Die meis­ten Pa­ti­en­ten kom­men ohne Schmerz­mit­tel aus. Nach 1 bis 2 Ta­gen entfernen wir die Nasen­tam­po­na­de. In der Re­gel kön­nen Sie 1 bis 2 Tage spä­ter nach Hause ent­las­sen wer­den.

Am Tag der Ent­las­sung

Am Ent­las­sungs­tag kontrollieren wir die Wund­ver­hält­nis­se in Ihrer Nase und wir optimieren durch eine spe­zi­el­le Nach­pfle­ge. Sie er­hal­ten dann auch den end­gül­tigen Arztbrief mit al­len wich­ti­gen In­for­ma­ti­o­nen und eine Beschei­ni­gung über Ih­ren Auf­ent­halt bei uns. Eine Ar­beits­un­fä­hig­keits­be­schei­ni­gung stellt Ih­nen der weiter­be­han­deln­de Arzt aus. Ab zwei Wo­chen nach der Operation dür­fen Sie wieder Sport treiben.

Video: Therapie Nasennebenhöhlenentzündung

©Asklepios

Wenn neben Schnupfen und Nase laufen noch Kopfschmerzen und eine Riechstörung hinzukommen, kann es sich um eine Nasennebenhöhlenentzündung handeln. Meistens halten die Beschwerden 8-14 Tage an. Wenn es länger dauert oder die Beschwerden mehrmals im Jahr wiederkehren, kann es sich auch um einen chronischen Verlauf der Erkrankung handeln. Prof. Dr. Jens Meyer erklärt, was Betroffene wissen sollten.

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