Liebe Patienten, Angehörige & Besucher,

bitte beachten Sie folgende Hinweise:

  • vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklung der Corona-Infektionen im Bundesgebiet müssen wir leider ab dem 02. November 2020 ein Besuchsverbot aussprechen. Kontakte und die damit verbundene potentielle Verbreitung des Corona-Virus sollen so bestmöglich eingeschränkt werden.

    Die folgenden Gruppen sind von dem Besuchsverbot ausgenommen:

  • Palliative Patienten
  • Eltern von Kindern
  • Väter von neugeborenen Kindern
  • Weitere Härtefälle

 

  • Bei Verdacht auf eine Corona-Infektion rufen Sie bitte vorab den Ärztlichen Bereitschaftsdienst an: ► Wählen Sie 116 117
     
  • In medizinischen Notfällen (Schlaganfall, Herzinfarkt etc.) begeben Sie sich bitte weiterhin unmittelbar in Behandlung! Ein mögliches Corona-Infektionsrisiko wird in unserer Klinik mit allen Mitteln reduziert.
    ► Wählen Sie den Notruf 112

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Ihr Asklepios-Team

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Notfallmedizin

Präklinische Notfallmedizin

Foto Notartzwagen vor der Notaufnahme St. Georg
Notarztwagen

Seit 1972 ist an unserer Klinik ein arztbesetztes Rettungsfahrzeug in zentraler Innenstadtlage fest stationiert. Dieses wird von der Hamburger Berufsfeuerwehr vorgehalten. Die ärztliche und die medizinische Leitung des Notarzt-Standorts obliegt unserer Abteilung für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin.

Unser Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) 22A ist rund um die Uhr einsatzbereit und wird ausschließlich durch ärztliche Mitarbeiter unserer Abteilung im Schichtdienst besetzt. Diese verfügen ausnahmslos über eine langjährige Berufserfahrung und eine hohe Einsatzbereitschaft in diesem Bereich der Medizin.

Die Asklepios Klinik St. Georg ist als Krankenhaus der Maximalversorgung mit überregionalem Traumazentrum einer von acht NEF–Standorten der Berufsfeuerwehr Hamburg in unserem Stadtgebiet.Das Haupteinsatzgebiet des NEF22A erstreckt sich auf die Stadtteile St. Georg (mit dem Bahnhofsviertel), Hamm, Wilhelmsburg sowie große Teile des Hamburger Hafengebiets. Je nach Einsatzlage kann der Bereich auf angrenzende Stadtgebiete oder den Landkreis ausgedehnt werden.

In über 5.000 Einsätzen pro Jahr versorgen wir alle Arten präklinischer Notfälle. Das NEF ist mit allen medizinischen Gerätschaften und Medikamenten ausgestattet, die zur sofortigen Versorgung eines Notfallpatienten erforderlich sind.

Die Erstversorgung schwerstverletzter Patienten nach Verkehrs-, Freizeit- oder Arbeitsunfällen erfolgt nach international etablierten medizinischen Behandlungsempfehlungen in enger Kooperation mit der technischen Rettung durch das Team der Feuerwehr. Zur Dokumentation, Bewertung und ständigen Verbesserung unserer Qualität nimmt das NEF22A am Deutschen Reanimationsregister teil. Die Weiterbildung der Notärzte erfolgt regelmäßig in klinikinternen oder hausübergreifenden öffentlichen Fortbildungsreihen zu ausgewählten Themen aus dem Bereich der Notfallmedizin.

Unter der Supervision unserer Notärzte werden im Einsatzgeschehen jährlich viele ärztliche Kollegen anderer Krankenhäuser  zu Notärzten ausgebildet. Studenten der Universität Hamburg sowie des auf unserem Klinikgelände ansässigen Asklepios Campus Hamburg, einer medizinischen Fakultät der Semmelweiß Universität Budapest, erhalten bei Mitfahrten auf dem NEF erste Einblicke  in die Abläufe der präklinischen Rettungsmedizin.

Innerklinische Notfallversorgung

Bild: Notfallkoffer
Notfallkoffer

Die Versorgung von Patienten im Rahmen innerklinischer Notfallsituationen  und die Vorhaltung des Notfallequipements ist in unserer Klinik durch klare Verfahrensabläufe geregelt.

Rund um die Uhr steht ein Reanimationsteam (Anästhesist und Anästhesiefunktionspflegekraft) zur Versorgung aller hausinternen Notfallsituationen mit akuter vitaler Bedrohnung auf dem gesamten Klinikgelände zur Verfügung.

Jährlich werden von uns etwa 60 bis 70 vital bedrohte  Patienten klinikintern akutversorgt.

Die Mitglieder des Reanimationsteams werden in Basismaßnahmen („Basic Life Support“, BLS) und erweiterten Maßnahmen („Advanced Cardiovaskular Life Support“, ACLS) gemäß aktueller internationaler Leitlinien weitergebildet. Das Pflegepersonal wird regelmäßig ganztägig im sogenannten Megacode-Training geschult.        

 

Hubschrauber3921

Als überregionales Traumazentrum verfügt unsere Klinik in der zentralen Notaufnahme über zwei hochmoderne Schockräume, in denen unser hochspezialsiertes interdisziplinäres Behandlungsteam akut vital bedrohte chirurgische und internistische Notfallpatienten rund um die Uhr versorgt.

Die Ausstattung, Diagnostik und Behandlungsabfolge der jährlich etwa 300 notärztlich zugeführten Traumapatienten entspricht der aktuellen S3-Leitlinie zur Versorgung polytraumatisierter Patienten sowie dem Versorgungskonzept nach ATLS® (Advanced Trauma Life Support).

Das Versorgungsspektrum umfasst alle Arten mehrfach- und schwerst verletzter Patienten. Hierzu gehören Verletzungen aller Körperregionen wie schwere  Schädelhirn-, Brustkorb-, Bauch- und komplexe Beckenverletzungen sowie schwere Verletzungen der Extremitäten.   

Unser interdisziplinäres Behandlungsteam, bestehend aus Fachärzten für Anästhesiologie, Unfallchirurgie und Radiologie sowie der abteilungszugeordneten Funktionspflege, erwartet unsere Patienten im sogenannten chirurgischen Schockraum. Je nach Verletzungsschwere ziehen wir Spezialisten der Neuro-, Gefäß-, Thorax- oder Herzchirurgie sowie der Hals-Nasen-Ohrenchirurgie hinzu. Auch unsere Experten der Mund-Kiefer–Gesichts-Chirurgie, der Urologie und der Augenheilkunde werden bei Bedarf in die Behandlung miteinbezogen.

Bild Schockraum
Schockraum

Zur Optimierung der Versorgung unserer Schockraumpatienten haben die unfallchirurgische Abteilung und die anästhesiologische Klinik gemeinsam einen verbindlichen Schockraumalgorithmus (wissenschaftlich anerkannte standardisierte Untersuchungs- und Behandlungsstrategie) eingeführt.

Zu den Kernaufgaben unseres anästhesiologischen Schockraum-Teams (Fachärzte und Fachfunktionspfleger) zählen die Wiederherstellung und die Stabilisierung der Vitalfunktionen wie Atmung und Kreislauf. Hierzu gehören unter anderem neben der Atemwegssicherung und der Beatmung/Narkoseführung auch der Ersatz von Blutverlusten, die Behandlung komplexer Blutgerinnungsstörungen oder das Wärmemanagement bei einem schweren Trauma.

Zur kontinuierlichen Qualitätsverbesserung trainieren die anästhesiologischen Schockraumteams die Abläufe und die Kommunikationsstrukturen des Schockraumalgorithmus zusammen mit den Teams der Unfallchirurgie und der Radiologie anhand praxisnaher Fallbeispiele. Zudem werden die Mitarbeiter unserer Klinik in einem differenzierten Simulator-Training  im Schockraummanagement geschult. Bei uns sind Sie in bestens ausgebildeten und erfahrenen Händen.

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