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Erkrankungen der Schilddrüse, Nebenschilddrüse und Nebenniere

Die endokrine Chirurgie befasst sich mit der operativen Behandlung der hormonbildenden Organe. Zu diesen Organen gehören hauptsächlich die Schilddrüse, die Nebenschilddrüsen und die Nebennieren.

Wir lassen Sie nicht alleine

Foto Schilddrüsenoperation

Erkrankungen der Schilddrüse

Erkrankungen der Schilddrüse sind häufig. Es gibt verschiedene Behandlungsverfahren in Abhängigkeit von dem jeweiligen Grundleiden. Der chirurgische Eingriff stellt eine Therapiemöglichkeit dar. Jährlich werden in Deutschland ca. 120.000 Betroffene operiert.

Als Mitglied des Interdisziplinären Schilddrüsenzentrums St. Georg bieten wir Ihnen eine kompetente operative Hilfe bei Erkrankungen der Schilddrüse und der Nebenschilddrüse. Bei der chirurgischen Therapie wenden wir, wenn möglich, minimalinvasive Verfahren an.

Nicht selten leiden Menschen in unserer Region an einer Vergrößerung der Schilddrüse mit Knotenbildung. In vielen dieser Fälle ist eine Operation angezeigt, bei der alle krankhaften Bereiche entfernt werden. Da der Eingriff mithilfe eines möglichst kleinen Schnittes erfolgt, erzielen wir ein gutes kosmetisches Ergebnis.

Der chirurgische Eingriff erfüllt – für Ihre Sicherheit – höchste medizinische und technische Standards (z.B. Operateure tragen Lupenbrille, Verwendung von Neuromonitoring zur Kontrolle und Schonung der Stimmbandnerven).

Das entfernte Gewebe wird von unserer Pathologie feingeweblich untersucht. Im seltenen Falle einer Bösartigkeit führen wir zeitnah die chirurgisch notwendigen Schritte durch. Handelt es sich um Schilddrüsenkrebs, entfernen wir die gesamte Schilddrüse und räumen ggf. stadienabhängig die Halslymphknoten systematisch aus (Thyreoidektomie mit Lymphknotendissektion). Ihr gesamtes Behandlungskonzept besprechen wir in unserer Tumor-Konferenz. Aufgrund der hohen onkologischen Kompetenz unserer Klinik kann auch Ihre weitere Therapie in unserem Haus erfolgen.

Erkrankungen der Nebenschilddrüse

Die vier Nebenschilddrüsen steuern mit dem Nebenschilddrüsenhormon (Parathormon) den Kalziumstoffwechsel in unserem Organismus. Bei einem Hyperparathyreoidismus (Überfunktion der Nebenschilddrüsen) ist das Parathormon stark erhöht, was zu einer Freisetzung von Kalzium aus dem Knochen und damit zu einer Abnahme der Knochendichte führt. Aus diesem Grund ist in der Regel eine operative Therapie erforderlich, die unser Team auf Basis jahrelanger Erfahrungen durchführt.

  • Gutartige Vergrößerung einer Nebenschilddrüse (Primärer Hyperparathyreoidismus) 
    Bei Nachweis einer Hormonüberproduktion durch eine meist gutartige Vergrößerung einer Nebenschilddrüse (Hyperparathyreoidismus bei Adenom) entfernen wir diese gezielt.
  • Sekundärer Hyperparathyreoidismus 
    Nach langjähriger Dialyse bei einer Niereninsuffizienz kann es zu einer Vergrößerung aller vier Nebenschilddrüsen mit Ausbildung eines sogenannten sekundären Hyperparathyreoidismus kommen. Um die negativen Folgen dieser Erkrankungen einzudämmen, entfernen wir alle Nebenschilddrüsen. Eine halbe Nebenschilddrüse setzen wir hiernach in den Halsmuskel oder in einen Muskel im Ober- oder Unterarm ein, wo sie schnell einwächst und ihre Funktion wieder aufnimmt.

Erkrankungen der Nebenniere

An der Nebenniere kommen sowohl gut- als auch bösartige Tumore vor.

Manche Tumore produzieren unkontrolliert Nebennierenhormone, die zu lebensbedrohlichen Situationen führen können.

Für die Diagnosestellung und die Hormoneinstellung vor, während und nach der Operation arbeiten wir eng mit unseren Kollegen der Endokrinologie zusammen, um ein optimales Behandlungsergebnis für Sie zu erreichen. Die Operation kann in der Regel als minimalinvasiver Eingriff erfolgen.

Es ist schön, dass Sie zu uns gekommen sind. Ein erfahrenes Behandlungsteam wird sich um Ihr Wohlergehen kümmern. Persönliche Fürsorge ist uns dabei besonders wichtig!

Vereinbaren Sie einen Termin in unserer Sprechstunde – wir beraten Sie gerne.

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