Liebe Patienten, Angehörige & Besucher,

bitte beachten Sie folgende Hinweise:

  • Bei Verdacht auf eine Corona-Infektion rufen Sie bitte vorab den Ärztlichen Bereitschaftsdienst an: ► Wählen Sie 116 117
     
  • In medizinischen Notfällen (Schlaganfall, Herzinfarkt etc.) begeben Sie sich bitte weiterhin unmittelbar in Behandlung! Ein mögliches Corona-Infektionsrisiko wird in unserer Klinik mit allen Mitteln reduziert.
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Ihr Asklepios-Team

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Bronchoskopie und thorakale Endoskopie

Unser erfahrenes, intensivmedizinisch geschultes Team ist darauf spezialisiert, Atemwege und Brusthöhle endoskopisch – also mit Hilfe flexibler Spiegel beziehungsweise Kameras – zu untersuchen. Hierfür steht uns ein mit modernster Technik ausgestatteter Funktionsbereich in der vierten Etage unserer Klinik zur Verfügung.

Wann erfolgt eine Bronchoskopie?

Wir nutzen die Spiegelung der Atemwege (Bronchoskopie) häufig zur diagnostischen Sicherung von unklaren Tumoren der Bronchien oder von Erkrankungen des Lungengewebes. Sollen Gewebeproben aus dem äußeren Lungengewebe entnommen werden, kontrollieren wir das Vorgehen mittels Röntgendurchleuchtung. Die Lungenspiegelung ist für Sie vollkommen schmerzfrei.

Darüber hinaus setzen wir die Bronchoskopie auch therapeutisch – also zur Behandlung – ein, um zum Beispiel Blutungen zu stillen, Fremdkörper zu entfernen oder Tumor-Gewebe abzutragen. Hierfür nutzen wir einen sogenannten Argon-Beamer, mit dem Gewebe „verdampft“ werden kann. Außerdem können wir mithilfe der Bronchoskopie Stents einsetzen, die dazu dienen, die Atemwege bei Verengungen offen zu halten. In den letzten Jahren hat sich auch die Lungenvolumenreduktion bei schwerem Lungenemphysem (die sogenannte Lungenblähung) etabliert, die wir ebenfalls bronchoskopisch durchführen.

In den meisten Fällen genügen eine lokale Betäubung und eine Beruhigungsspritze (Sedierung), sodass Sie als Patient die Untersuchung gar nicht bewusst miterleben. Während wir Luftröhre und Bronchien mit einem flexiblen, dünnen Gerät untersuchen, können Sie ohne Probleme weiter eigenständig atmen. Bei besonders schwierigen Situationen führen wir die Bronchoskopie mit einem starren Instrument durch, in diesem Fall werden die Patienten immer in Narkose versetzt. Bei Bedarf kann auch für länger dauernde Untersuchungen, gerade mit endobronchialem Ultraschall (s.u.), eine Narkose erfolgen. Das für Sie am besten geeignete Vorgehen erläutern wir gerne ausführlich im persönlichen Gespräch.

Weitere Verfahren zur Untersuchung von Atemwegen und Brustkorb

Zur Routinediagnostik gehört bei uns auch die endobronchiale Sonografie: Bei dieser „Ultraschalluntersuchung innerhalb des Körpers“ untersuchen unsere Ärzte mit einer Spezialsonde die Lymphknoten in Nachbarschaft der Bronchien. Bei diesem Verfahren können wir direkt während der Untersuchung ultraschallgesteuert eine Punktion durchführen, um Gewebeproben zu entnehmen. Mithilfe dieser Methode ist es uns möglich, einen Lungenkrebs-Verdacht besser und sicherer zu überprüfen.

Zudem untersuchen und behandeln wir Erkrankungen des Lungen- und Rippenfells (Pleura), die häufig große Flüssigkeitsansammlungen in der Brusthöhle zur Folge haben. Hierfür kommt eine Spiegelung der Brusthöhle (Thorakoskopie) in Betracht.

Bei allen eingesetzten Methoden und Techniken ist es uns besonders wichtig, Ihnen als Patient ein hohes Maß an Sicherheit zu bieten und Sie freundlich, menschlich und einfühlsam zu begleiten.

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