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Vorhofohrverschluss („LAA-Okkluder“)

Eine Blutverdünnung mit Marcumar oder den neuen „Antikoagulantien“ wie Xarelto, Lixiana, Pradaxa oder Eliquis ist bei vielen Erkrankungen aus der Kardiologie nötig. Am häufigsten erhalten Patienten mit Vorhofflimmern eine solche Therapie.

Meist werden die Präparate über Jahre gut vertragen und können unkompliziert eingenommen werden. Treten jedoch unter Behandlung als Nebenwirkung vermehrt Blutungen auf, oder wird sogar eine Bluttransfusion nötig, können diese Substanzen nicht mehr eingesetzt werden. Auch bei chronischen Magengeschwüren oder bestimmten Formen des Schlaganfalls dürfen keine Antikoagulantien mehr verordnet werden.

Als Alternative hat sich in den letzten Jahren die Methode des interventionellen Vorhofohrverschlusses etabliert. Eine Gerinnselbildung in dieser kleinen Aussackung im Bereich der linken Herzvorkammer ist die häufigste Ursache für einen embolischen Schlaganfall. Das Verschließen dieses auch „LAA“ genannten Bereichs über einen Katheter von der Leiste aus kann zu einer deutlichen Reduktion des Schlaganfallrisikos – bei Kontraindikationen zur Antikoagulation - führen.

Wir führen diesen Eingriff mit guten Erfahrungen seit 2016 durch. Zunehmend wird das Verfahren auch bei Dialysepatienten oder bei Patienten mit sehr fortgeschrittener Nierenschwäche eingesetzt, da diese langfristig kein Marcumar oder andere blutverdünnende Medikamente nehmen können.
Falls Ihr Arzt ein solches Vorgehen empfiehlt, führen wir mit allen Patienten zunächst ein ambulantes Vorgespräch durch, bei dem Sie die Untersucher vorab auch persönlich kennenlernen. Hier können Sie alle Fragen zu Ihrem individuellen Krankheitsbild in Ruhe besprechen, der eigentliche Eingriff findet dann gesondert während eines 2-3-tägigen Aufenthaltes statt.

Unsere Informationsbroschüre zum Ausdrucken finden Sie hier:

Kathetergestütze Schlaganfallprophylaxe bei Patienten mit Vorhofflimmern

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