Projekt „Gemeinsam für Infektionsprävention“ an der Asklepios Klinik Lich erfolgreich abgeschlossen

Lich…Das Projekt „Gemeinsam für Infektionsprävention“, das vom Bundesministerium für Gesundheit deutschlandweit durchgeführt wird, wurde kürzlich an der Asklepios Klinik Lich abgeschlossen. Teilgenommen haben nur knapp 100 ausgewählte Krankenhäuser im gesamten Land.

Bild: Gemeinsam für Infektionsprävention
Hygienefachkraft Irene Wille (rechts) mit dem Team der Intensivstation

 

Die Zahl der Infektionen in Kliniken bundesweit zu senken, das ist das Ziel des Projekts „Gemeinsam für Infektionsprävention“, welches ein Projekt des Bundesministeriums für Gesundheit und des Nationalen Referenzzentrums (NRZ) für Surveillance von nosokomialen Infektionen am Institut für Hygiene und Umweltmedizin der Charitè Berlin ist. Unter nosokomialen Infektionen versteht man Infektionen, die im Zuge eines Aufenthalts oder einer Behandlung in einem Krankenhaus oder einer Pflegeeinrichtung auftreten.

Das Projekt untersucht die Wirkung regelmäßiger Rückmeldungen zur Händehygiene. Hierzu findet monatlich eine direkte Beobachtung des Händedesinfektionsverhaltens und quartalsweise eine Messung des Händedesinfektionsmittelverbrauchs statt. Im Rahmen von Teammeetings werden die Ergebnisse besprochen und Verbesserungsmöglichkeiten erarbeitet. “Dabei stehen die gemeinsame Zielsetzung und der gegenseitige Erfahrungsaustausch von ärztlichem und pflegerischem Personal im Mittelpunkt“, berichtet Irene Wille, die Hygienefachkraft in der Licher Klinik ist und die Durchführung des Projekts federführend begleitet hat.

Ausgewählt für das Projekt wurde die Intensivstation der Asklepios Klinik und im Rahmen der zwölfmonatigen Dauer wurden die Beobachtungsdaten in einem Modul des Nationalen Referenzzentrums erfasst und ausgewertet. Dabei zeigte sich über die Projektdauer eine Steigerung der Händehygiene-Compliance um 16%. Compliance ist in diesem Zusammenhang das Ausmaß, in dem einer Empfehlung gefolgt wird. „Die gute und konstruktive Zusammenarbeit aller Beteiligten hat zu diesem starken Ergebnis geführt“, so Wille.

„Die Kompetenzen im Bereich der Infektionsprävention und damit die Patientensicherheit konnten erneut nachhaltig verbessert werden“, freut sich Uwe List, Geschäftsführer der Asklepios Klinik Lich. Denn in der Licher Klinik spielt das Bewusstsein für Hygiene und deren Bedeutung eine zentrale Rolle. Dabei stehen ein umfassendes Maßnahmenbündel zur Verfügung sowie regelmäßige Teilnahmen an umfangreichen Zertifizierungsprozessen, wie bspw. die „Aktion Saubere Hände“, bei der die Klinik bereits seit Jahren mit dem Silber-Zertifikat ausgezeichnet wird.

Das nun erfolgreich abgeschlossene Projekt für Infektionsprävention ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur Vermeidung von Infektionen und somit zu mehr Patientensicherheit.

 

 

 

 

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