Herzerkrankungen: Diagnose, Behandlungsmöglichkeiten, Spezialisten

Herzmedizin

Das Herz – Motor des Lebens

Unser Herz ist ein kleines Wunderwerk. Es schlägt etwa 100.000 Mal am Tag und bis zu 30.000.000 Mal im Jahr. Dabei pumpt es täglich 7.000 Liter Blut durch unsere Adern und versorgt so unseren Körper rund um die Uhr mit Sauerstoff und allen wichtigen Nährstoffen.

Infografik zu den Herzschlägen - Asklepios Herzmedizin
© Asklepios Kliniken

Diese Höchstleistung vollbringt es für die meisten von uns quasi unsichtbar im Hintergrund. Lediglich, wenn wir aufgeregt oder körperlicher Belastung ausgesetzt sind, macht sich unser Motor bemerkbar, indem die Herzfrequenz steigt.

Erkrankt das Herz jedoch, können eine Vielzahl von Symptomen auftreten, die nicht immer als Hinweis auf eine Beeinträchtigung der Herzleistung wahrgenommen werden.

Trainingspuls – wenn das Herz in Schwung kommt

Grafik: Asklepios Herzmedizin - Infografik zum optimalen Trainingspuls
© Asklepios Kliniken

Sport leistet einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Herzgesundheit, solange die sportlichen Aktivitäten der individuellen Leistungsfähigkeit angepasst sind. Sie stärken das Herz-Kreislauf-System und wirken sich positiv auf den Blutdruck aus.

Anders ist es jedoch, wenn man sein Herz dauerhaft einer intensiven Belastung aussetzt, wie beispielsweise bei einem Marathon. Ohne eine gute Vorbereitung und ein langfristiges Konditionstraining birgt eine solche Extrembelastung die Gefahr einer ernsthaften Herzerkrankung.

Da das Herz bei Belastung deutlich häufiger schlägt und mehr Blut durch den Körper pumpt, empfiehlt sich für Freizeit- und Profisportler gleichermaßen eine regelmäßige Überprüfung der Herzgesundheit. Solche sportmedizinischen Untersuchungen helfen dabei, den optimalen Trainingspuls zu ermitteln und eventuell vorhandene Schädigungen des Herzens frühzeitig zu erkennen. Doch auch, wenn bereits eine Herzerkrankung bekannt ist, ist körperliche Bewegung ein wichtiger Faktor zur Verbesserung der Herzgesundheit.

In unseren Herzsportgruppen erlernen Herzpatienten unter Anleitung und ärztlicher Aufsicht, wo Ihre individuellen Belastungsgrenzen liegen und wie sie ihr Training optimal auf ihre Leistungsfähigkeit abstimmen können.

Herzinsuffizienz – wenn das Herz schwächelt

Infografik zum Energieverbrauch - Asklepios Herzmedizin
© Asklepios Kliniken

Die Symptome einer Herzinsuffizienz werden von den Betroffenen oftmals nicht sofort als bedrohlich wahrgenommen. Tritt bereits bei einer geringen Belastung Kurzatmigkeit auf, reduziert sich die eigene Leistungsfähigkeit merklich oder lagert sich Wasser in den Beinen ein, dann kann dies auf eine beginnende Herzschwäche hindeuten.

Häufig werden solche Symptome als normale Alterserscheinungen von den Betroffenen interpretiert, bedürfen aber bei plötzlichem Auftreten oder länger anhaltender Dauer einer Abklärung. Ein einfacher Check-Up beim Hausarzt kann hier schnell Klarheit verschaffen. Dies sollte vor allem dann erfolgen, wenn in der Familie bereits Herzerkrankungen aufgetreten sind.

Herzrhythmusstörungen – wenn das Herz aus dem Takt gerät

Infografik zur Blutmenge - Asklepios Herzmedizin
© Asklepios Kliniken

Im Laufe des Lebens kommt fast jeder Mensch einmal mit Herzrhythmusstörungen in Berührung. Im Normalfall schlägt das Herz mit einer Frequenz von 50 bis 100 Schlägen pro Minute. Hin und wieder kann es jedoch zu so genannten Extrasystolen kommen, die im allgemeinen Sprachgebrauch auch als Herzstolpern bekannt sind. Solche Extraschläge des Herzens sind in der Regel harmlos. Treten sie jedoch gehäuft auf oder werden von weiteren Symptomen wie Schwindel oder Atemnot begleitet, sollten die Beschwerde zügig mit einem Facharzt abgeklärt werden.

Herzinfarkt – wenn nichts mehr geht

Infografik zum Herzgewicht - Asklepios Herzmedizin
© Asklepios Kliniken

Eine der dramatischsten Herzerkrankungen ist der Herzinfarkt. Dieser tritt in der Regel akut auf und bedarf einer schnellen und zielgerichteten Behandlung. Klassische Symptome sind Schwäche, Atemnot, Angstgefühl, Enge-Empfindung im Brustkorb und vor allem starke Schmerzen in der Brust, die bisweilen auch in die Schulter, den Rücken oder sogar in den Unterkiefer ausstrahlen können.

Bei Frauen entwickeln sich zudem häufig statt des charakteristischen Schmerzes andere Symptome, wie Müdigkeit, Übelkeit, Erbrechen und Schmerzen in Bauch und Rücken. In jedem Fall sollte beim Auftreten der genannten Beschwerden sofort die Nummer des Rettungsdienstes gewählt und ein Notarzt verständigt werden, denn bei einem Herzinfarkt zählt jede Minute.

Diagnose & Therapie in der Herzmedizin

Was tun bei Verdacht auf Koronare Herzerkankung? ©Asklepios Kliniken

Wie äußert sich eine Herzerkrankung?

Raucher, Diabetiker oder Menschen mit Bluthochdruck sind besonders gefährdet, an einer Herzkranzgefäßverengung oder an einem Herzinfarkt zu erkranken.

Deshalb ist es gerade bei ihnen wichtig, dieses Risiko rechtzeitig zu erkennen. Wie man eine Herzkranzgefäßverengung feststellt und wie sie behandelt wird, darüber spricht Dr. Burcin Özüyaman.

Chronische Herzinsuffizienz ©Asklepios Kliniken

Chronische Herzinsuffizienz

Bei vielen Menschen nimmt die Leistungsfähigkeit des Herzens im Alter ab. In einigen Fällen kann dann nur noch ein Herzunterstützungssystem helfen, um das Herz wieder leistungsfähiger zu machen und die Lebensqualität zu erhöhen.

Dr. Stephan Geidel spricht über diese Behandlungsmethode und die damit verbundene Operation.

Herzschwäche: Therapie der Herzinsuffizienz ©Asklepios Kliniken

Herzschwäche: Therapie der Herzinsuffizienz

Herzerkrankungen sind gerade im hohen Alter keine Seltenheit. Ein häufiges Problem ist die Herzinsuffizienz.

Prof. Dr. Jochen Müller-Ehmsen, Chefarzt der Kardiologie, Pneumologie und internistischen Intensivmedizin der Asklepios Klinik Altona, erklärt die Ursachen der Herzschwäche und heutige Behandlungsmethoden.

Notfallchirurgie am Herzen ©Asklepios Kliniken

Notfallchirurgie am Herzen

Fünf Liter Blut pumpt unser Herz jede Minute durch unseren Körper. Das tut das Herz regelmäßig und zuverlässig und wir merken nichts davon. Allerdings kann das Herz auch ganz schnell erkranken und dann muss schnell gehandelt werden. Dr. Ahmed Salhi spricht über Notfalloperationen am Herzen und weitere Behandlungsmöglichkeiten.

Für Sie vor Ort - Unsere Hamburger Herzteams

Infografik zu Herzpatienten - Asklepios Herzmedizin
© Asklepios Kliniken

Ihre Gesundheit liegt uns am Herzen. In unseren sieben kardiologischen Abteilungen der Hamburger Asklepios Kliniken stehen Ihnen deshalb erfahrene Expertenteams zur Verfügung. Insgesamt behandeln wir mit modernsten medizinischen Verfahren mehr als 32.000 Herzpatienten jedes Jahr. Diese Erfahrung zahlt sich aus.

Ob Herzschwäche und Herzrasen, Durchblutungs- und Rhythmusstörungen, koronare Herzerkrankung, Herzklappen- und Herzmuskelerkrankungen oder auch der akute Herzinfarkt: dank spezieller Diagnostik, konservativen und kathetergestützen Behandlungsverfahren sowie einer hochspezialisierten Herzchirurgie in Harburg und St. Georg können wir auch Ihnen helfen, Ihre Herzgesundheit wieder herzustellen.

„Liebe Dein Herz“ – Wie Sie Ihr Herz schützen können

Bewegung macht das Herz fit

Ob mit dem Fahrrad zur Arbeit oder zu Fuß zum Bäcker, für ein gesundes Herz ist täglich ein moderates Bewegungspensum unverzichtbar. Versuchen Sie, jeden Tag mindestens eine halbe Stunde am Stück in Bewegung zu kommen. Ihr Herz wird es Ihnen danken.

Gesunde Ernährung stärkt das Herz

Ein ausgewogener Mix aus Obst, Gemüse, Vollkornprodukten und ein mäßiger Fleisch- und Milchproduktekonsum helfen Ihnen, Ihr Gewicht in einem gesunden Rahmen zu halten. Olivenöl, Fisch und Nüsse ergänzen auf schmackhafte Art und Weise den Speiseplan mit ungesättigten Fettsäuren. So bleibt Ihr Herz lange stark und leistungsfähig.

Nichtraucher? Na klar!

Rauchen steigert das Risiko für Herzerkrankungen um ein Vielfaches. Geben Sie das Rauchen auf und schützen Sie so Ihr Herz nachhaltig vor ernsthaften Schädigungen.

Gut ausgeschlafen

Im Schlaf reduziert sich unser Herzschlag auf 45 bis 55 Schläge in der Minute. In dieser Zeit regeneriert sich das Herz und tankt kraft für den neuen Tag. Achten Sie also auf ausreichend Schlaf jede Nacht.

Immer ruhig bleiben!

Im Alltag lässt sich Stress meistens nur schwer vermeiden. Gönnen Sie sich deshalb regelmäßige Pausen und versuchen Sie abzuschalten. Ideal ist hierfür zum Beispiel ein kleiner Spaziergang in der Mittagspause.

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