Asklepios Kliniken GmbH nutzt günstiges Zinsumfeld und platziert Schuldscheindarlehen über EUR 580 Mio.

• Klinikbetreiber schließt eine der größten Schuldscheinemissionen im Healthcare-Sektor erfolgreich ab
• Erneuter Auftritt am Schuldscheinmarkt nach 2013 war mehrfach überzeichnet
• Günstige Konditionen stärken die Ertragskraft und eröffnen neue finanzielle Spielräume für die Unternehmensstrategie
• Durchschnittliche Laufzeit beträgt 8 Jahre; Laufzeiten einzelner Tranchen bis zu 15 Jahren stärken das Fälligkeitenprofil des Konzerns

Der Asklepios-Konzern hat im August ein Schuldscheindarlehen im Volumen von EUR 580 Mio. erfolgreich platziert und sich damit langfristig günstige Konditionen für die weitere Finanzierung des Unternehmens gesichert. Aufgrund der hohen Nachfrage war die Emission vielfach überzeichnet, so dass das ursprünglich vorgesehene Emissionsvolumen von EUR 200 Mio. auf insgesamt EUR 580 Mio. aufgestockt wurde.

Neben Sparkassen, Geschäfts- und Genossenschaftsbanken haben sich institutionelle Anleger sowie internationale Investoren beteiligt. Damit verbreitert sich der diversifizierte Banken- und Investorenkreis der Asklepios Kliniken GmbH auf mehr als 250 institutionelle Adressen im In- und Ausland.

Im Rahmen der Platzierung wurde der Schuldschein mit Laufzeittranchen von 5, 7, 10, 12 und 15 Jahren sowohl mit fester als auch variabler Verzinsung angeboten. Dabei bildeten die Tranchen mit einer Laufzeit von 7 und 10 Jahren den Schwerpunkt der Emission resultierend in einer durchschnittlichen Laufzeit des Schuldscheindarlehens von 8 Jahren. Damit kann Asklepios das bereits ausgewogene Fälligkeitenprofil der Verbindlichkeiten weiter optimieren. Zugleich stärken die günstigen Konditionen, die deutlich unter dem Niveau vorangegangener Transaktionen liegen, die weitere Ertragskraft des Unternehmens.

Emittentin des Schuldscheins ist die Asklepios Kliniken GmbH, die Hamburger Holding des Asklepios-Konzerns. Der Krankenhausbetreiber konzentriert seine Finanzierung seit einigen Jahren auf Konzernebene, um auch in der Finanzierung von seiner starken Stellung als einer der führenden Gesundheitskonzerne zu profitieren.

Die mit dem Schuldscheindarlehen eingenommenen Mittel dienen der allgemeinen Unternehmens- und Wachstumsfinanzierung sowie günstiger Refinanzierungen. So werden zum Teil teurere Finanzierungen zurückgeführt. Bestehende Schuldscheininvestoren nutzten darüber hinaus das unterbreitete Umtauschangebot in Form eines „Amend & Extend“. Dadurch konnten bereits emittierte Schuldscheine in neue Papiere mit verbesserten Konditionen und längeren Laufzeiten umgewandelt werden.

Sicherung von Flexibilität bei langfristiger Ausrichtung

Stephan Leonhard, stellvertretender Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung und CFO des Asklepios-Konzerns, betont: „Die mehrfache Überzeichnung und das hohe platzierte Emissionsvolumen sind ein klarer Vertrauensbeweis der Alt- und Neuinvestoren in unser langfristiges und nachhaltiges Geschäftsmodell. Der Schuldschein mit seinen diversen innovativen Transaktionselementen passt perfekt in unsere Strategie eines breiten Finanzierungsmixes. Dieser zielt auf langfristige Finanzierungssicherheit bei gleichzeitiger Flexibilität und günstigen Finanzierungsmöglichkeiten ab. Dadurch sichern wir uns neben der Senkung der durchschnittlichen Kapitalkosten auch den finanziellen Spielraum zur Umsetzung unserer Unternehmensstrategie.“
 
Als wesentliche Gründe für die hohe Zeichnungsbereitschaft und das ausgeprägte Vertrauen der Investoren in den Asklepios-Konzern wurden von Seiten der Fremdkapitalgeber neben der traditionell konservativ aufgestellten Finanzierungsstruktur insbesondere die mit dem Geschäftsmodell verbundenen, nachhaltig sicheren Cashflows genannt. „Wir sind stolz darauf, dass rund 40% des Emissionsvolumens von bereits bestehenden Investoren gezeichnet wurde“, ergänzt Stephan Leonhard.
 
„Mit einem Volumen über EUR 580 Mio. schließt der Asklepios-Konzern die größte Finanzierung in der 30-jährigen Unternehmensgeschichte und die bislang wahrscheinlich größte Schuldscheinemission im Krankenhaus-Sektor erfolgreich ab. Wir haben damit bei der Optimierung unserer Finanzierungsstruktur einen weiteren Meilenstein erreicht“, kommentiert Ilmarin Schietzel, Leiter strategische Finanzentwicklung & Kapitalmarktprojekte, die Transaktion.
 
Begleitet wurde die Platzierung von der Bayerischen Landesbank, BNP Paribas, Hessischen Landesbank und der Crédit Agricole sowie durch Allen & Overy als beratende Anwaltskanzlei.

Über Asklepios

Die Asklepios Kliniken zählen zu den führenden privaten Betreibern von Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen in Deutschland. Die Klinikgruppe steht für eine hoch qualifizierte Versorgung ihrer Patient:innen mit einem klaren Bekenntnis zu medizinischer Qualität, Innovation und sozialer Verantwortung. Auf dieser Basis hat sich Asklepios seit der Gründung vor fast 40 Jahren dynamisch entwickelt. Aktuell verfügt der Konzern bundesweit über 164 Gesundheitseinrichtungen. Dazu zählen Akutkrankenhäuser aller Versorgungsstufen, Universitätskliniken, Fachkliniken, psychiatrische und forensische Einrichtungen, Rehakliniken, Pflegeheime und Medizinische Versorgungszentren. Im Geschäftsjahr 2023 wurden rund 3,5 Mio. Patient:innen in Einrichtungen des Asklepios Konzerns behandelt. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 68.000 Mitarbeiter:innen.

Sprechen Sie uns an

Mirjam Constantin

Mirjam Constantin

Head of Group Reporting (Financial & ESG) | Manager Investor Relations

Rune Hoffmann

Rune Hoffmann

Konzernbereichsleitung Unternehmenskommunikation & Marketing

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