Asklepios Kliniken GmbH: Gesundheitskonzern setzt profitablen Wachstumskurs im ersten Halbjahr 2015 fort

• Im ersten Halbjahr 2015 ist Asklepios im Rahmen seiner Ziele weiter gewachsen. Sowohl beim Umsatz als auch beim operativen Ergebnis hat Asklepios erneut zugelegt und seine Position als einer der führenden, privaten Klinikbetreiber in Deutschland ausgebaut.

Von Januar bis Juni 2015 behandelte Asklepios 1.105.516 Patienten, das entspricht einem Anstieg von 1,6% gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreswert und stellt gleichzeitig den wesentlichen Umsatztreiber dar. In den ersten sechs Monaten erlöste Asklepios EUR 1.541,1 Mio., womit eine Steigerung von 2,0% gegenüber dem Vorjahreszeitraum (H1 2014: EUR 1.510,8 Mio.) erreicht wurde. Auch die Auslastung ist bei einer im Vergleich zur Vorjahresperiode konstanten Bettenzahl leicht gestiegen und lag zwischen Januar und Juni bei 84,0% (H1 2014: 83,7%).

Dr. Ulrich Wandschneider, Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung der Asklepios Kliniken GmbH, betont: „Unsere Häuser konnten sich im ersten Halbjahr erneut über eine wachsende Zahl von Patienten freuen. Verbunden mit einer besseren Kostenstruktur haben wir so unser operatives Ergebnis im ersten Halbjahr deutlich gesteigert. Unsere auf medizinische Qualität, Innovation und soziale Verantwortung ausgerichtete Strategie überzeugt. Diesen Vertrauensbeweis hat sich Asklepios über die Jahre erarbeitet. Asklepios ist für das Gesamtjahr 2015 und die Zukunft bundesweit sehr gut positioniert."

Sinkende Aufwandsquoten führen zu deutlich verbessertem Konzern-Ergebnis

Das operative Ergebnis (EBITDA) wurde im ersten Halbjahr 2015 weiter verbessert. Es stieg um 11,1% auf EUR 168,5 Mio. (H1 2014: EUR 151,6 Mio.). Die EBITDA-Marge von 10,9% lag somit entsprechend deutlich über der Vorjahresperiode iHv 10,0%. Trotz der Leistungsausweitung hat Asklepios den Materialaufwand absolut um 1,0% reduziert, die Materialaufwandquote sank im ersten Halbjahr 2015 um 0,7 Prozentpunkte auf 21,9%. Hier wirkt sich das neue, mittlerweile konzernweit etablierte Energiemodell aus. Asklepios tätigte dafür in den vergangenen Jahren gezielt Investitionen und etablierte Liefermodelle, die jetzt zu den Erfolgen geführt haben.

Das Konzernzwischenergebnis (Nettoergebnis) erhöhte sich um 21,6% auf EUR 86,4 Mio. (H1 2014: EUR 71,1 Mio.), damit belief sich die Umsatzrendite auf jetzt 5,6% nach 4,7% im ersten Halbjahr 2014.

„Mit dem erreichten Ergebnis, den grundsoliden Bonitätskennzahlen und der finanziellen Stabilität hat Asklepios wieder gezeigt, dass der Konzern finanziell gut aufgestellt ist und auch in Zukunft wirtschaftlich erfolgreich sein wird", unterstreicht Stephan Leonhard, CFO und stellv. Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung.

Der Netto-Cashflow lag im ersten Halbjahr 2015 bei EUR 126,3 Mio. wovon 2015 in bestehende Kliniken insgesamt EUR 99,0 Mio. und damit 8,1% mehr als im Vorjahreszeitraum investiert wurden. Die erheblichen eigenfinanzierten Investitionen bei tendenziell sinkenden Fördermittelquoten in die medizinischen Einrichtungen des Konzerns wurden vollständig aus dem operativen Cashflow finanziert.

Insgesamt stieg die Bilanzsumme im ersten Halbjahr 2015 auf EUR 2.963,8 Mio. Das Eigenkapital erhöhte sich verglichen mit dem Jahresende 2014 um 7,8% auf EUR 1.080,0 Mio. und lag damit

deutlich über der Marke von einer Milliarde Euro. Die Eigenkapitalquote kletterte von 35,0% auf 36,4%.

Der Verschuldungsgrad lag mit dem 1,9-fachen des EBITDA etwa auf Vorjahresniveau. Die Nettoverschuldung betrug zum Bilanzstichtag EUR 646,7 Mio. (31. Dezember 2014: EUR 581,5 Mio.), die liquiden Mittel und ungenutzten Kreditlinien summierten sich zum Stichtag 30. Juni auf EUR 629,5 Mio. (31. Dezember 2014: EUR 682,7 Mio.). Sie sichern dem Konzern ein hohes Niveau an kurzfristig verfügbaren finanziellen Reserven und sind ein weiterer Beleg für die unverändert komfortable Finanzlage des Asklepios-Konzerns.

Entwicklung im Halbjahr bestätigt Ausblick

Mit dem bisherigen Umsatz- und EBITDA-Anstieg liegt Asklepios im ersten Halbjahr 2015 innerhalb der eigenen Ziele. Der Konzern ist für das Gesamtjahr optimistisch und bestätigt den Ausblick. Die wirtschaftlichen Ziele für 2015 beinhalten ein Umsatzwachstum im Bereich von ca. 2 bis 4% und eine leichte aber nachhaltige Steigerung des operativen Ergebnisses gegenüber dem Vorjahr.

Den Konzern-Zwischenbericht zum 30. Juni 2015 veröffentlicht Asklepios im Laufe des heutigen Tages auf der Asklepios-Homepage (www.asklepios.com) im Bereich Investor Relations.

Über Asklepios

Die Asklepios Kliniken zählen zu den führenden privaten Betreibern von Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen in Deutschland. Die Klinikgruppe steht für eine hoch qualifizierte Versorgung ihrer Patient:innen mit einem klaren Bekenntnis zu medizinischer Qualität, Innovation und sozialer Verantwortung. Auf dieser Basis hat sich Asklepios seit der Gründung vor fast 40 Jahren dynamisch entwickelt. Aktuell verfügt der Konzern bundesweit über 164 Gesundheitseinrichtungen. Dazu zählen Akutkrankenhäuser aller Versorgungsstufen, Universitätskliniken, Fachkliniken, psychiatrische und forensische Einrichtungen, Rehakliniken, Pflegeheime und Medizinische Versorgungszentren. Im Geschäftsjahr 2023 wurden rund 3,5 Mio. Patient:innen in Einrichtungen des Asklepios Konzerns behandelt. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 68.000 Mitarbeiter:innen.

Sprechen Sie uns an

Mirjam Constantin

Mirjam Constantin

Head of Group Reporting (Financial & ESG) | Manager Investor Relations

Rune Hoffmann

Rune Hoffmann

Konzernbereichsleitung Unternehmenskommunikation & Marketing

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