Aufklärungskampagne „Herzenssache-Lebenszeit“ machte in Seesen und in Goslar Station

Schlaganfall, Herzschwäche, Diabetes-Prävention:
Chefärzte berieten im „London-Doppeldecker"-Bus“

Trafen sich am Info-Bus: Prof. Dr. med. Mark Obermann (r.) von den Asklepios Kliniken Schildautal und Seesens Bürgermeister Erik Homann

Unter dem Motto: „Herzenssache–Lebenszeit" informierten bei der bundesweiten Aufklärungskampagne Ärzte und weitere Experten der Asklepios Harzkliniken und der Asklepios Kliniken Schildautal unlängst in einem „London- Doppeldecker"- Infobus" Bürger über Schlaganfall, Herzschwäche und die Vorbeugung von Diabetes - in Seesen am Jacobsonplatz und in Goslar am Jakobikirchhof. Unter anderem waren Prof. Dr. med. Mark Obermann, Direktor des Zentrums für Neurologie und zugleich Ärztlicher Direktor der Asklepios Kliniken Schildautal, Privatdozent Dr. med. Thomas Wittlinger, Chefarzt der Medizinischen Klinik I - Kardiologie, Angiologie und Diabetologie - der Asklepios Harzkliniken sowie Ralf Koch, Chefarzt der Klinik für Gefäß- und endovaskuläre Chirurgie, Phlebologie der Asklepios Harzkliniken mit dabei, zudem auch Pflegekräfte.

Die von Boehringer Ingelheim initiierte bundesweite Kampagne hat das Ziel, die Bevölkerung über Ursachen, Risikofaktoren und Vorsorgeoptionen noch besser aufzuklären und dadurch die Anzahl der Schlaganfälle zu verringern. Unter dem Motto: „Risikofaktoren vermeiden – Lebensqualität erhöhen" touren die roten Info-Busse in diesem Jahr seit Mai und noch bis August quer durch Deutschland. In mehr als 100 Städten beraten Experten von regionalen Partnern wie Diabetologen, Kardiologen und Neurologen sowie Vertreter von Selbsthilfegruppen kostenlos die Besucher der Busse. Die Asklepios Kliniken am und im Harz sind seit Jahren als Partner dabei.

Etwa alle zehn Minuten ereignet sich ein neuer Schlaganfall. Hauptrisikofaktoren hierfür sind Bluthochdruck, Rauchen und Diabetes mellitus. Schätzungsweise jeder fünfte Schlaganfall- Patient ist Diabetiker. Groß war der Besucher-Andrang an den Bussen, Interessierte nutzten die Gelegenheit, sich über die Fachgebiete zu informieren. „Es ist wichtig, die Bedeutung des Schlaganfalls noch stärker ins Bewusstsein der Menschen in der Region zu bringen", sagte Prof. Obermann, er wurde unlängst von der Stiftung der Deutschen Schlaganfall-Hilfe zu deren neuem Regionalbeauftragten ernannt.

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