Unter den ersten Zehn - Leiter ZNA Schwalmstadt erhält Zusatzqualifikation

Aus medizinischen und ökonomischen Gründen hat die Etablierung zentraler, interdisziplinärer Notaufnahmen eine zunehmend wichtige Rolle eingenommen. Am Asklepios Klinikum Schwalmstadt ist man sich der damit einhergehenden Verantwortung bewusst, weshalb man großen Wert auf zusätzliche Qualifikationen für ärztliches Personal, insbesondere in leitender Funktion und bei überwiegender Tätigkeit in der Zentralen Notaufnahme (ZNA), legt.

Patrick Müller-Nolte arbeitet als ärztlicher Leiter in einer der modernsten zentralen Notaufnahmen der Umgebung, in der ZNA am Standort Schwalmstadt.

„Im vergangenen Jahr wurde durch den Deutschen Ärztetag die bundesweite Einführung der Zusatzweiterbildung (ZWB) „Klinische Akut- und Notfallmedizin“ in Deutschland beschlossen“, erklärt Dr. Dagmar Federwisch, Geschäftsführung der Asklepios Schwalm-Eder-Kliniken. „Diese Zusatzbezeichnung richtet sich ganz gezielt an die Ärzte, die vor allem in Notaufnahmen arbeiten und wird vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA), dem höchsten Gremium der gemeinsamen Selbstverwaltung im Gesundheitswesen Deutschlands, vorausgesetzt.“

Hessen ist nach Berlin und Rheinland-Pfalz das dritte Bundesland, welches die Zusatzbezeichnung eingeführt hat.

Die ZWB „Klinische Akut- und Notfallmedizin“ umfasse, in Ergänzung zu einer Facharztkompetenz, die Erstdiagnostik und Initialtherapie von Notfall- und Akutpatienten im Klinikum sowie die Indikationsstellung und Koordination der weiterführenden fachspezifischen Behandlung in interdisziplinärer Zusammenarbeit.

Patrick Müller-Nolte, als ärztlicher Leiter der ZNA Schwalmstadt, legte  im Rahmen der Übergangsbestimmungen die entsprechende Prüfung bei der Landesärztekammer Hessen ab und gehört somit zu den ersten 10 in Hessen.

„Zusätzliche Qualifikationen in der zentralen Notaufnahme sind von großem Vorteil und unumgänglich“, betont Müller-Nolte. „Das anschließende Zertifikat ist ein Qualitätsmerkmal der Patientenversorgung, weshalb mein geschätzter Kollege Tobias Honacker, organisatorischer Leiter der ZNA und Oberarzt, sich demnächst anschließen wird.“

Die Einführung der ZWB „Klinische Akut- und Notfallmedizin“  sei ein überregionaler Meilenstein für die medizinische Arbeit und die Patientenversorgung in den Notaufnahmen. Laut Statistik suchten jährlich rund 21 Millionen Patientinnen und Patienten die Notaufnahmen deutscher Kliniken auf. Somit sei die Qualifikation zudem ein essentieller Erfolg für die Patientensicherheit und die Qualität der Behandlung.

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