26. März: Veranstaltung zum Zukunftstag abgsagt, Ministerium verschiebt Termin

Achtung: Wir haben die Veranstaltung wegen der Coronavirus-Entwicklung abgesagt. Denn: Auch wenn Kinder bisher als statistisch eher nicht so gefährdet gelten als Erwachsene, können sie Überträger sein und unabsichtlich bei der Verbreitung des Virus beitragen, ihnen gegenüber haben wir außerdem eine besondere Sorgfaltspflicht. Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht – aber sagen lieber rechtzeitig ab. Inzwischen hat auch das Kultusministerium in Niedersachsen reagiert: Dort heißt es auf der Webseite: „Der landesweit am 26. März geplante Zukunftstag für Jungen und Mädchen in Niedersachsen wird verschoben. Das hat der Niedersächsische Kultusminister Grant Hendrik Tonne am Mittwoch (11. März) entschieden. Ein neuer Termin – voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte - wird noch bekanntgegeben. Hintergrund ist das Infektionsgeschehen rund um COVID-19 (Coronavirus).“

Der "Zukunftstag" soll an neinem anderen Termin statfinden

BILD
Mädchen und Jungen sollten an dem Tag Berufe im Alltag der Kliniken kennenlernen und sich über die Ausbildung informieren

 Geplant war Folgendes:  In Gruppen sollten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 10 in der Asklepios Harzklinik Goslar zwischen 8 und 15 Uhr an dem Tag bei einem Klinikrundgang in den unterschiedlichen Abteilungen beispielsweise die Berufe der Pflegekräfte und Ärzte näher kennenlernen, aber auch  Tätigkeiten, die  IT-Kaufmann, Techniker, Mitarbeiter in Apotheken ausüben.Vertreter der untschiedlichen Berufsgruppen und Praxisanleiter hätten bei Fragen Rede und Antwort gestanden, natürlich  ebenso zu Ausbildungs- beziehungsweise Studien-Möglichkeiten.

 

Auch in den Asklepios Kliniken Schildautal in Seesen war  ein umfangreiches Programm zum Zukunftstag vorgesehen, mit Vertretern unterschiedlicher Berufsgruppen – hier für die Klassen 7 bis 9, in der Zeit von 8 bis 13 Uhr: Bei Führungen durch die Klinik sollten  die Teilnehmer beispielsweise wie in Goslar auch pflegerische Tätigkeiten wie Blutdruck- und Blutzuckermessungen kennenlernen, Händedesinfektion oder Erste-Hilfmaßnahmen wie „Reanimation“. Zudem war ein multimediales Quiz geplant.

Niedersachsen hat 2006 als erstes Bundesland den „Zukunftstag für Mädchen und Jungen" verpflichtend für die Kinder aller Schulformen von Klasse 5 bis 10 eingeführt. Der Zukunftstag hat in Niedersachsen den bundesweiten Aktionstag „Girls' Day“ abgelöst.  Die Schülerinnen und Schüler sollen an diesem Aktionstag Berufe kennenlernen, so können sie auch schon erste Erfahrungen in Berufen sammeln, die sie für sich bisher vielleicht noch nicht in Betracht gezogen haben.

Notaufnahme- so funktioniert sie

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