"Tag der Hand", Ärzte raten: Bei Beschwerden frühzeitig handeln

Ärzte der Klinik für Unfall, Wiederherstellungs- und Handchirurgie der Asklepios Harzkliniken raten Bürgern mit Gelenk-Beschwerden, sich rechtzeitig bei Medizinern Rat zu holen – und gegebenenfalls gezielt zu handeln, auch mit Beschwerden in den Händen. Anlass für diese Botschaft ist der offizielle Tag der Hand am 1. März, er hat in diesem Jahr den Themenschwerpunkt: „Arthrose an der Hand“. Der konkrete Tipp der Ärzte: Arthrose früh erkennen und gezielt behandeln lassen. Die Hand verdient Experten!

Informationskampagne zum Tag der Hand: „Deine Hand verdient Experten!“

Dr. med. Peterson
Einer der Experten: Dr. med. Thomas Peterson, Chefarzt der Klinik für Unfall-, Wiederherstellungs- und Handchirurgie der Harzkliniken

Gelenkschmerzen schränken den Alltag von Millionen Menschen stark ein: Schmerzen, Schwellungen und Steifheit machen alltägliche Handgriffe zur Herausforderung.

Pia Schlicht, Leitende Oberärztin der Klinik für Unfall-, Wiederherstellungs- und Handchirurgie der Harzkliniken, weiß: „Oft steckt Arthrose dahinter, es ist die häufigste chronisch fortschreitende Verschleißerkrankung der Gelenke, die meistens mit Entzündungen einhergeht.“ Frauen erkranken öfter als Männer, meist tritt sie ab dem 40. Lebensjahr auf. Fünf bis sieben Prozent der über 50-Jährigen zeigen Symptome. Die Knorpelschicht eines Gelenks wird allmählich zerstört und es treten Schäden an den Knochen auf. Im Endstadium kommt es zur Versteifung des Gelenks.

An der Hand tritt die Erkrankung vor allem an den Fingerend- und -Mittelgelenken sowie dem Daumensattelgelenk auf. „Meist sind mehrere Gelenke betroffen, dann spricht man von einer Polyarthrose“, erläutert Dr. med. Thomas Peterson, Chefarzt der Klinik für Unfall-, Wiederherstellungs- und Handchirurgie der Harzkliniken. Er sagt: „Ärzte können die Arthrose nicht heilen, aber die damit verbun­denen Beschwerden behandeln. Eine Therapie zielt vor allem darauf ab, Schmerzen zu lindern sowie Beweglichkeit und Kraft zu erhalten oder wiederherzustellen.“ Dabei werden zunächst konservative Möglich­keiten wie Physiotherapie, Ruhigstellung, entzündungshemmende Medikamente oder Injektionen ausgeschöpft. Bleiben diese Maßnahmen erfolglos, können chirurgische Verfahren helfen.

Die Deutsche Gesellschaft für Handchirurgie (DGH) hatte im Rahmen ihrer Patienten-Informationskampagne „Deine Hand verdient Experten!“ im Jahr 2018 den „Tag der Hand“ ins Leben gerufen. Der Aktionstag findet jährlich am 1. März statt. Er soll nach Angaben der DGH ein Bewusstsein dafür schaffen, wie wichtig die Hände sind, zudem wollen die Ärzte über Erkrankungen und Verletzungen im Handbereich aufklären und Betroffene über das Leistungsangebot von Handchirurgen informieren. Die menschliche Hand hat eine komplexe Struktur und ist ein funktionales Multitalent: Dadurch ist sie aber auch erkrankungs- und verletzungsanfällig.

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