ACH Students in research: Hannes Salzberger

Die Fachzeitschrift Geburtshilfe und Frauenheilkunde des Thieme Verlags hat gleich zwei Reviews von Hannes Salzberger, Student am Asklepios Campus Hamburg der Semmelweis Universität (ACH), veröffentlicht; bereits mit einer hatte er erfolgreich eine Ersatzleistung für die verpflichtende Diplomarbeit erbracht.

Ob medizinische Grundlagenforschung, klinische oder epidemiologische Forschung – den Studierenden am ACH ist bei der Wahl und Durchführung ihrer verpflichtenden Diplomarbeit keine Grenze gesetzt. Gleiches gilt alternativ für die Ersatzleistung, für die sie eine erfolgreiche Veröffentlichung in einem Fachjournal nachweisen müssen. Hierfür ist es auch möglich, ein sogenanntes Review zu erstellen, also eine systematische Übersicht über alle Studien zu einer medizinischen Behandlung inklusive qualitativer Evaluierung. Ein Beispiel hierfür lieferte im Frühsommer ACH Student Hannes Salzberger.

Veröffentlichung Hannes Salzberger, Student im Praktischen Jahr

Students in research am Asklepios Campus Hamburg

Drei Faktoren standen am Anfang der erfolgreichen Doppel-Veröffentlichung von Hannes Salzberger: Prof. Holger Mauls Ruf als verlässlicher Betreuer, der positive Eindruck aus dessen Vorlesungen und die Tatsache, dass erst zwei Wochen zuvor der Thieme Verlag bei ihm wegen zwei möglicher Reviews angefragt hatte. Statt Patientendaten zu erheben, fand sich Hannes Salzberger bei einer intensiven Literaturrecherche zu dem kontrovers diskutierten Einsatz von Misoprostol, ein Arzneimittel zur Geburtseinleitung, wieder.

Auf diese Form des wissenschaftlichen Arbeitens und die Wahl des Betreuers blickt der 25-Jährige zufrieden zurück: „Zunächst war es meine Aufgabe, mich eigenständig in die Thematik einzulesen und mir die damit verbundene Problematik bewusst zu machen, um schließlich die ganze Informationsbreite abbilden zu können. Für mich war es ein Vorteil, dass ich flexibel von zuhause aus recherchieren konnte und auf keinen klinikinternen Arbeitsplatz angewiesen war. Prof. Maul hat zwar von Anfang an viel Eigeninitiative erwartet, stand mir für Hilfe aber immer zur Verfügung.“

 

 

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