ACH Students in research: Clemens Galavics

Clemens Galavics, Student im 10. Semester am Asklepios Campus Hamburg der Semmelweis Universität (ACH), hat mit seiner Veröffentlichung im Fachjournal Surgery von Elsevier erfolgreich eine Ersatzleistung für die verpflichtende Diplomarbeit erbracht.

Am ACH nutzen immer mehr Studierende das Angebot, ihre verpflichtende Diplomarbeit durch eine erfolgreiche Veröffentlichung in einem anerkannten Print- oder online-Fachjournal zu ersetzen. Dr. Monika Grimm, Mitglied des Leitungsteams der Lehrkoordination am ACH, begrüßt diese Entwicklung: "Ich freue mich sehr, dass in der jüngsten Vergangenheit immer mehr Studierende am ACH die Möglichkeit ergreifen, früh zu publizieren. Dies erhöht die Sichtbarkeit ihrer wissenschaftlichen Arbeiten und schmückt ihren Lebenslauf. Gleichzeitig leisten sie bereits einen kleinen Beitrag zur medizinischen Forschung. Außerdem profitieren sowohl die Semmelweis Universität als auch die Asklepios Kliniken davon, dass durch die studentischen Veröffentlichungen das Publikationsaufkommen insgesamt erhöht wird.“ 

Veröffentlichung Clemens Galavics (24), 10. Semester

  • Thema:  Sarcopenia influences the kinetic growth rate after ALPPS (Associating Liver Partition and Portal vein Ligation for Staged hepatectomy)
  • verröffentlich in Surgery von Elsevier (Impact factor: 3,982)
  • geteilte Autorenschaft, Co-Autor und Betreuer Dr. med Tim Reese, Facharzt in der Allgemein- und Viszeralchirurgie, Asklepios Klinik (AK) Barmbek
ACH Students in research

Sein Interesse an der Chirurgie legte es Clemens Galavics schon früh nahe, in diesem Fachbereich seine Diplomarbeit schreiben zu wollen. Die Frage nach der entsprechenden Abteilung und Betreuung klärte sich nach einem Vortrag von Prof. Dr. med. Karl Jürgen Oldhafer, Chefarzt in der Viszeralchirugie der Asklepios Klinik (AK) Barmbek, den er im Anschluss direkt auf eine mögliche Diplomarbeit ansprach. Die Entscheidung, eine Veröffentlichung als Ersatzleistung zu wählen, begründete der 24-Jährige mit zwei Aspekten: „Erstens wollte ich erfahren, wie man inhaltlich an ein Paper herangeht, und zweitens fand ich es gut, schon direkt beim Start in den Beruf etwas vorlegen zu können, was bereits veröffentlicht wurde“.

Als große Unterstützung habe er im Rahmen seiner Veröffentlichung die konstruktive Zusammenarbeit mit der Abteilung für Radiologie in der AK Barmbek empfunden, die die für seine Arbeit relevanten Daten lieferte. Besonders hob Clemens Galavics aber die hervorragende Betreuung durch Dr. med. Tim Reese, Facharzt im viszeralchirugischen Team von Prof. Oldhafer, hervor. Trotz dessen Unterstützung empfand Clemens Galavics die Veröffentlichung selbst überhaupt nicht als Selbstläufer: „Bis schließlich alle Wünsche der Reviewer erfüllt waren und die Arbeit schließlich erschienen war, brauchte es tatsächlich Geduld, viel Nacharbeit und immer wieder eine erneute Auseinandersetzung mit den Daten.“ Seinen jüngeren Kommiliton:innen rate er daher, eine:n Betreuer:in zu suchen, der oder die selbst ein großes Interesse an einer Veröffentlichung habe, da sie dadurch noch mehr hinter dieser stünden.

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