Achter Studienjahrgang am ACH erhält Diplome in Berlin

Am 19. Juli haben 51 Studierende des achten Jahrgangs des Asklepios Campus Hamburg (ACH) in Berlin ihre Diplome in der Ungarischen Botschaft verliehen bekommen.

Feierstunde der besonderen Art

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Der Senat: Prof. Péter Bucsky, Prof. Veronika Müller, Prof. Béla Merkely, Prof. Miklós Kellermayer, Prof. Alán Alpár und Prof. Karl J. Oldhafer (v.l.n.r.)

Die Adresse des Botschaftsgebäudes Unter den Linden, die herzliche Begrüßung durch den Leiter der dortigen Konsularabteilung, Csaba Schultheisz, das Drehbuch der zweistündigen Veranstaltung, die Würde der außerordentlichen Senatssitzung mit akademischem Eid und feierlicher Übergabe der Diplomurkunden, der musikalische Rahmen samt ungarischer und deutscher Nationalhymnen, gespielt vom Hamburger Canea-Quartett, sowie die erwartungsfrohen und strahlenden Gesichter der Absolventinnen und Absolventen und  ihrer Familien und Freunde sorgten wieder für eine ganz besondere Stimmung am 21. Juli.

Gäste aus Hamburg und Budapest

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Erste Begrüßung durch Prof. Karl J. Oldhafer

Bereits zur achten ACH Diplomverleihung hatten der Botschafter von Ungarn, Dr. Péter Györkos, gemeinsam mit Prof. Dr. Béla Merkely, Rektor der Semmelweis Universität sowie Prof. Dr. Karl J. Oldhafer, Repräsentant des Dekans der Medizinischen Fakultät  am ACH, gemeinsam zur Diplomverleihung eingeladen. Aus Budapest waren außer dem Rektor auch Prof. Dr. Miklós Kellermayer, Dekan der medizinischen Fakultät, Prof. Dr. Alán Alpár, designierter Vizerektor für die Ausbildung der internationalen Studierenden, sowie Prof. Dr. Veronika Müller, Beauftragte des Rektors für klinische Angelegenheiten für internationale Studierende, angereist. Gemeinsam mit ihnen nahmen auf der Bühne die beiden Vertreter aus Hamburg Platz, Prof. Dr. Péter Bucsky, Repräsentant des Rektors am ACH, sowie Prof. Dr. Karl J. Oldhafer, der auch das Grußwort sprach.

Höhepunkt im Leben der jungen Ärztinnen und Ärzte

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Prof. Béla Merkely wandte sich in seiner Rede direkt an die jungen Ärztinnen und Ärzte

Prof. Merkely bezeichnete den Tag als Höhepunkt im Leben der jungen Ärztinnen und Ärzte. „Sie haben ihr Ziel erreicht. Die Welt wird dadurch, dass Sie Menschen medizinisch behandeln, ein Stück besser werden.“ Gleichzeitig erinnerte er an den diesjährigen 250. Geburtstag der Semmelweis Universität und bezeichnete ihn als einen Meilenstein, der den Blick auf die nahe Zukunft (Einführung eines neuen Curriculums) sowie die ferne Zukunft (2030 will die Semmelweis Universität unter den Top 100 Universitäten der Welt sein) lenkt. „Sie sollen durch unsere unentwegten Bemühungen, das Niveau nicht nur zu halten, sondern immer weiter zu verbessern, ein Leben lang stolz auf Ihre Alma Mater sein können“, versprach der Rektor den Absolventinnen und Absolventen.

Lebenstraum in Erfüllung gegangen

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Die Jahrgangssprecher Vincent Duske und Tristan Scheer bei ihrer Rede

Dr. Nadja Hirschfeld, Vorsitzende des ACH Alumni-Vereins, wandte sich an die jungen Ärztinnen und Ärzte mit den Worten: „Meine dreijährige Erfahrung als Assistenzärztin zeigt, dass Sie an der Semmelweis Universität und am ACH alles an die Hand bekommen haben, was Sie in Ihrem künftigen Berufsleben brauchen.“ Sie hoffe, am 7. September möglichst Viele des 8. Studienjahrgangs beim diesjährigen ACH Alumni Event in Hamburg wiederzusehen.

Tristan Scheer und Vincent Duske, zwei der drei Jahrgangssprecher, dankten nicht nur allen Vertretern von Semmelweis Universität und ACH herzlich. Sie machten vor allem auch deutlich, dass für sie und alle anderen Mitglieder ihres Jahrgangs an diesem Freitag  ein Lebenswunsch in Erfüllung gehe. Gemeinsam brachten die beiden ihre Gefühle auf diese Formel: „Wir alle haben den Traum, Menschen zu helfen und zu heilen, nie aufgegeben“, und endeten mit einem Appell: „Jetzt zeigt da draußen, was Ihr gelernt habt!“

Leistungsstarker und aktiver Jahrgang

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Dr Christoph Jermann: "Wir sind stolz auf Sie!"

Den beiden jungen Ärzten sowie Tessa Huber als dritter Jahrgangssprecherin dankte Dr. Christoph Jermann, Geschäftsführer des Asklepios Medical School, in seiner Ansprache besonders: Gemeinsam mit dem gesamten Jahrgang hätten sie als Generalsekretäre der ersten Studierendenvertretung den Campus geprägt und weiterentwickelt. Durch akademisch sehr leistungsstarken Jahrgang sei zugleich unter anderem das wichtigste studentische Projekt der letzten Jahre, die Studentische Poliklinik (StuPoli Hamburg), in der bedürftige Menschen ohne Krankenversicherung unbürokratisch medizinisch behandelt werden, aus der Taufe gehoben worden. Außerdem seien dank des Projekts Kunst am Campus bereits vier Kunstausstellungen am Campus realisiert, seien neue Übungsräume mit Simulationsgeräten eingerichtet, ein Buddy-Programm für neue Studierende etabliert und die Teilnahme an der großen internationalen studentischen Sportveranstaltung, den sogenannten Medimeisterschaften, zusammen mit den Kommilitoninnen und Kommilitonen aus Budapest organisiert worden. Sein Fazit: „Sie waren wirklich ein besonderer Jahrgang – wir sind stolz auf Sie, sind Ihnen sehr dankbar und werden Sie vermissen!“

Abschlussfoto vor dem Brandenburger Tor

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Beeindruckende Kulisse: Gruppenfoto vor dem Brandenburger Tor

Zum einem neuen, weiteren Höhepunkt des Tages wurde das Gruppenfoto vor dem Brandenburger Tor. Die laut jubelnden Absolventinnen und Absolventen zogen die Blicke und Neugier vieler Passanten und Touristen auf sich, die sich sicherlich fragten, wer die glücklichen jungen Leute mit Schärpe sowie die Würdenträger in ihren feierlichen Roben wohl seien. Noch lange genossen die frischgebackenen Ärztinnen und Ärzte, ihre Familien und Freunde zusammen mit den Gästen aus Budapest und dem gesamten ACH Team aus Hamburg bei einem Empfang im ersten Stock der Botschaft die Gastfreundschaft der Ungarn. So nicht zuletzt auch Prof. Alpár, der extra aus Dublin angereist war, um erstmals an der ACH Diplomfeier teilzunehmen, und der sich sichtlich darüber freute, viele bekannte Gesichter aus seinen Anatomie-Vorlesungen in Budapest wieder zu erkennen.

Weitere Bilder von der Veranstaltung

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