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Vulvakarzinom

Das Vulvakarzinom (Vulva: weibliche äußere Genitalorgane) ist eine seltene bösartige Tumorerkrankung der äußeren Geschlechtsteile der Frau. Betroffen sind meistens die großen Schamlippen, seltener die kleinen Schamlippen und der Bereich der Klitoris. Vulvakarzinome machen etwa 5 % der Genitalkarzinome der Frau aus. Häufig sind die Patientinnen älter als 60 Jahre.

Das Vulvakarzinom kann auffallen durch Juckreiz, weiße Hautbeläge, dunkle, bräunliche Stellen, Erhabenheiten oder rote, nicht heilende, nässende Stellen/Risse. Beim weiteren Fortschreiten der Erkrankung kommen Brennen, Ausfluss, Schwellungen dazu. Ein Fünftel der betroffenen Patientinnen hat allerdings keine Beschwerden. Häufig ist die Diagnose ein Zufallsbefund in der regulären gynäkologischen Vorsorge.

Der erste Schritt: Die richtige Diagnostik

Wenn Ihr Frauenarzt einen Verdacht auf eine bösartige Veränderung der Vulva hat, stellt er Sie in unserer Dysplasiesprechstunde vor.

 

Ganz auf Sie abgestimmt: Unser Behandlungsangebot

Das Vulvakarzinom wird in der Regel operativ behandelt. Wenn Organe in der Umgebung befallen sind, werden ggf. radikalere Operationen notwendig.

Wenn sich bereits Metastasen im Körper gebildet haben, kann auch eine Chemotherapie notwendig werden. In einigen Fällen wird nach Abschluss der operativen Behandlung eine Bestrahlung durchgeführt.

Weiterhin gut versorgt: Ihre Weiterbehandlung / Nachsorge

Konnte durch die Behandlung der Tumor entfernt werden, ist es dennoch ratsam, sich in regelmäßigen Abständen nach dem Eingriff zu Kontrolluntersuchungen einzufinden.

Die Nachsorgeuntersuchungen bei einem Vulvakarzinom finden in den ersten 2 - 3 Jahren in der Regel alle drei Monate, in den folgenden 2 - 3 Jahren alle sechs Monate statt.

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