Liebe Patienten, Angehörige & Besucher,

bitte beachten Sie folgende Hinweise:

  • Bei Verdacht auf eine Corona-Infektion rufen Sie bitte vorab den Ärztlichen Bereitschaftsdienst an: ► Wählen Sie 116 117
     
  • In medizinischen Notfällen (Schlaganfall, Herzinfarkt etc.) begeben Sie sich bitte weiterhin unmittelbar in Behandlung! Ein mögliches Corona-Infektionsrisiko wird in unserer Klinik mit allen Mitteln reduziert.
    ► Wählen Sie den Notruf 112
     
  • Besuchseinschränkungen: Aus Sicherheitsgründen reduzieren Sie die Besuche bei Ihren Lieben bitte auf einen Besucher pro Tag und maximal 1 Stunde. Bitte beachten Sie die Infektionsschutzrichtlinien.
     
  • Abstand wahren und Mund-Nase-Bedeckung: Bitte achten Sie beim Betreten unserer Klinik darauf, den Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten und eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen (Erklärfilm zur richtigen Handhabung auf der Website des IFN)

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Ihr Asklepios-Team

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Fäkaler Mikrobiomtransfer (Stuhltransplantation)

Für Patientinnen und Patienten mit therapierefraktären oder rezidivierenden Infektionen des Darmes mit Clostridium difficile bieten wir die Durchführung einer Stuhltransplantation an.

Beim Fäkalen Mikrobiomtransfer (Stuhltransplantation) wird der Stuhl eines gesunden Spenders im Rahmen einer Dickdarmspiegelung in den Darm des an Clostridium difficile erkrankten Empfängers gegeben. Das Zusammenspiel aller Keime eines gesunden Darmes (das übertragene Mikrobiom des Spenders) soll dauerhaft das Clostridium difficile aus dem erkrankten Darm verdrängen.

Die Vorbereitung des Darmes und die Durchführung der endoskopischen Untersuchung sind identisch mit dem Vorgehen bei einer sonstigen Dickdarmspiegelung.

In mehreren randomisierten Studien und kumulativen Analysen zeigten sich sehr gute Heilungsraten durch den FMT bei Patienten, die trotz entsprechender medikamentöser Behandlung unter refraktären und rezidivierenden Clostridium difficile Infektionen gelitten haben. Trotz aller positiven Ergebnisse handelt es sich bei diesem Verfahren aber immer noch um eine Reservetherapie und nicht um eine Standardbehandlung. Langzeiterfahrungen über mögliche Nebenwirkungen liegen noch nicht vor.

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