Liebe Patienten, Angehörige & Besucher,

bitte beachten Sie folgende Hinweise:

  • Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklung der Corona-Infektionen im Bundesgebiet müssen wir leider ab dem 02. November 2020 ein Besuchsverbot aussprechen. Kontakte und die damit verbundene potentielle Verbreitung des Corona-Virus sollen so bestmöglich eingeschränkt werden.

Die folgenden Gruppen sind von dem Besuchsverbot ausgenommen: 

  • Palliative Patienten
  • Eltern von Kindern
  • Väter von neugeborenen Kindern
  • Weitere Härtefälle

 

  • Bei Verdacht auf eine Corona-Infektion rufen Sie bitte vorab den Ärztlichen Bereitschaftsdienst an: ► Wählen Sie 116 117
     
  • In medizinischen Notfällen (Schlaganfall, Herzinfarkt etc.) begeben Sie sich bitte weiterhin unmittelbar in Behandlung! Ein mögliches Corona-Infektionsrisiko wird in unserer Klinik mit allen Mitteln reduziert.
    ► Wählen Sie den Notruf 112
  • Abstand wahren und Mund-Nase-Bedeckung: Bitte achten Sie beim Betreten unserer Klinik darauf, den Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten und eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen (Erklärfilm zur richtigen Handhabung auf der Website des IFN)

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Ihr Asklepios-Team

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Kinderaugenheilkunde und Schielerkrankungen

Schielen und Schwachsichtigkeit (Amblyopie)

Beim Schielen handelt es sich um eine Störung des beidäugigen Sehens, bei der die Sehachsen bei der Fixation eines Objektes oder in Ruhe voneinander abweichen.

Tritt ein Schielen bei einem Erwachsenen neu auf, kommt es zur Wahrnehmung von störenden Doppelbildern.

Das häufigere kindliche Schielen führt nicht zur Wahrnehmung von Doppelbildern, da das Gehirn des Kindes zur Vermeidung der Doppelbilder ein Auge „unterdrückt“. Diese Unterdrückung führt jedoch dazu, dass die Entwicklung der vollen Sehschärfe auf dem betroffenen Auge nicht erreicht wird. Es kommt zur einseitigen Schwachsichtigkeit (Amblyopie). Umgangssprachlich spricht man davon, dass ein Auge das Sehen „nicht gelernt hat“. Im Erwachsenenalter kann dieser „Lernprozess“ nicht mehr erfolgen. Die richtige Therapie schon im frühen Kindesalter ist daher von größter Bedeutung.

Zur Schwachsichtigkeit kommt es auch, wenn das Auge kein scharfes Bild erhält. Dies ist zum Beispiel bei höherer Fehlsichtigkeit, Hornhautverkrümmungen oder einer angeborenen Linsentrübung der Fall.

Bei Fehlbildungen der Augen und Lider oder Auffälligkeiten in den kinderärztlichen Vorsorgeuntersuchungen ist daher eine augenärztliche Untersuchung empfohlen. Generell empfehlen wir für alle Kinder eine augenärztliche Untersuchung bis zum 2. Lebensjahr.

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