Klinik für Innere Medizin und Intensivmedizin

Unsere Behandlung gründet sich auf evidenzbasierte Konzepte, das heißt auf empirisch zusammengetragene und bewertete wissenschaftliche Erkenntnisse. Daneben betrachten wir aber auch jeden Patienten als Individuum, passen die Therapie also auch immer seinen Bedürfnissen und Wünschen entsprechend an.

Die Klinik für Innere Medizin und Intensivmedizin übernimmt mit ca. 85 aufgestellten Betten die Versorgung der Bevölkerung der Region bei allen internistischen Krankheitsbildern. Dabei handelt es sich bei unseren stationären Patienten fast ausschließlich um akute Notfälle. Die unterschiedlichen Schwerpunkte des Fachgebietes Innere Medizin, einschließlich der Internistischen Intensivmedizin, sind in einer Abteilung vereint.

Ein sehr großer Teil der zur stationären Aufnahme kommenden Patienten befindet sich in einer nachweislich oder potentiell lebensbedrohlichen Situation. Dementsprechend orientieren sich unsere Arbeitsabläufe und die Untersuchungen in erster Linie an dem Ziel, Leben zu erhalten und bei nicht heilbaren Erkrankungen Leiden zu mindern.

Unsere Ziele sind ein menschliches, freundliches Betriebsklima und eine strukturierte berufsübergreifende effiziente Zusammenarbeit. Durch regelmäßige Teambesprechungen sowie interne Qualitätskontrollen gewährleisten wir eine nachhaltige Optimierung unserer Teamarbeit. Die Klinik ist ermächtigt zur kompletten Weiterbildung von Ärzten für die Innere Medizin (5 Jahre) und die Internistische Intensivmedizin (2 Jahre).

Sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich sind wir bemüht, Wartezeiten weitestgehend zu vermeiden. Bei medizinischer Qualität auf hohem Niveau ist es jedoch unvermeidbar, dass es hin und wieder zu Verzögerungen kommt, wenn ein Schwerkranker Priorität hat. Hierfür bitten wir Sie um Verständnis. Seien Sie gewiss, dass wir auch für Ihre Gesundheit tatkräftig arbeiten. Sollten Sie Fragen oder Kritik haben, sprechen Sie uns gern an.

Unser Leistungsangebot

Der Patient und seine Familie stehen stets im Mittelpunkt unserer Diagnostik und Therapie. Unser Anspruch ist es, modernste Diagnostik und Behandlungsstandards mit menschlicher Zuwendung zu kombinieren.

Behandlungsverfahren mit unseren technischen Möglichkeiten

Intensivmedizin/Notfallmedizin

Wir verfügen über folgende moderne technische Ausstattung:

  • zehn internistische Intensivbetten (zehn invasive Beatmungsplätze, mehrere nichtinvasive Beatmungsplätze)
  • zusätzlich elf Überwachungsbetten/Intermediate Care (inklusive Telemetrie-Einheit zur Übertragung von Messwerten)
  • Möglichkeiten für Nierenersatzverfahren/Dialyse (vier CVVHDF-Einheiten zur kontinuierlichen venovenösen Hämodiafiltration, einer besonderen Form der Blutwäsche
  • Kreislaufüberwachungs-Systeme wie Rechtsherzkatheter und Picco
  • High-End-Geräte für Verfahren wie:

           perkutane Dilatationstracheotomie (spezielle Form des
           Luftröhrenschnittes durch die Haut)

          Bronchoskopie (Lungenspiegelung), Endoskopie (Spiegelung) und
          Sonografie (Ultraschall) – Verfahren, die wir jederzeit direkt am 
          Krankenbett durchführen können

Kardiologie und Pulmologie

In unserer Klinik halten wir folgende moderne Verfahren für Sie vor:

  • transthorakale Echokardiografie (TTE: Ultraschalluntersuchung des Herzens über den Brustkorb)
  • transösophageale Echokardiografie (TEE: Schluckecho)
  • Kontrastmittel-Echokardiografie (Untersuchung des Herzens mithilfe von Ultraschall und Kontrastmittel)
  • Stress-Echokardiografie (Ultraschalluntersuchung des Herzens unter Belastung)
  • Elektrokardiografie (EKG: Untersuchung der Herzfunktion), auch Langzeit-EKG (über einen Zeitraum von meist 24 Stunden)
  • Langzeit-Blutdruckmessungen
  • Spiroergometrie (Messung von Atemgasen zur Untersuchung von Herz, Kreislauf, Stoffwechsel, Atmung und Herz-Lungen-Leistungsfähigkeit)
  • Kipptischuntersuchung (zur Kontrolle bei unklaren Ohnmachtsanfällen)
  • Duplexsonografie (Ultraschall) der Venen und peripheren (herzfernen) Arterien
  • Duplexsonografie (Ultraschall) der Nierenarterien und der extrakraniellen (außerhalb des Schädels liegenden) hirnversorgenden Gefäße
  • Implantation von Herzschrittmachern und Ereignisrekordern
  • bildgebende Verfahren wie Cardio-CT (Computertomografie des Herzens, röntgenologisch) und Cardio-MRT (Magnetresonanztomografie des Herzens, magnetfeldgestützt)
  • Linksherzkatheter-Untersuchung und Koronarangiografie zur Darstellung der Herzkranzgefäße, in Zusammenarbeit mit dem Herzzentrum Göttingen (am Standort Göttingen und ab 2016 auch am Standort Seesen)
  • Blutgasanalyse (Messung der Verteilung von Sauerstoff und Kohlenstoffdioxid im Blut sowie des Säure-Basen-Haushaltes und des pH-Wertes)
  • Bodyplethysmografie (Lungenfunktionsuntersuchung) mit CO-Diffusion
  • Bronchoskopie (Lungenspiegelung)
  • Pleurapunktion (Einstich in den Pleuraspalt zwischen Rippen und Lunge für therapeutische oder diagnostische Zwecke) und Pleuradrainage (Absaugen von Luft oder Flüssigkeiten aus dem Pleuraspalt)
  • Schichtbildgebung der Lunge (Computertomografie und Magnetresonanztomografie) mit Punktionen (Einstichen) unter Steuerung von Computertomografie und Ultraschall

Gastroenterologie und Tumorerkrankungen

Für die Diagnose und Therapie von Magen-Darm-Leiden bieten wir Ihnen moderne Möglichkeiten und Verfahren an. Hierzu zählen:

  • Ösophago-Gastro-Duodenoskopie (Magenspiegelung) mit Clipping oder Einbringen von Klebersubstanzen, bei Ösophagusvarizen (Krampfadern in der Speiseröhre) Bandligatur und Histoacrylsklerosierung
  • Argon-Plasma-Beamer
  • Koloskopie (Darmspiegelung) mit Polypektomie (Entfernung von Ausstülpungen der Darmschleimhaut im Rahmen einer Spiegelung)
  • Sonografie (Ultraschall) des gesamten Bauchraumes und der Gefäße
  • Biopsien (Gewebeprobeentnahmen) an der Leber und der Bauchspeicheldrüse
  • Magnetresonanz-Cholangiopankreatikografie (MRCP, bildgebendes, magnetfeldgestütztes Verfahren zur Darstellung der Gallenwege und der Bauchspeicheldrüse) und endoskopische retrograde Cholangiopankreatikografie (ERCP: Spiegelung zur Darstellung der Gallen- und Bauchspeicheldrüsengänge mithilfe von Kontrastmittel) mit Steinextraktion (Steinentfernung) und gegebenenfalls der Einlage eines Stents (Gefäßstütze)
  • Endosonografie (Schluck-Ultraschall)
  • Stentimplantation (Einsetzen von Gefäßstützen) in den Ösophagus (Speiseröhre), Ballondilatation (Aufweitung mithilfe von Spezialballons)
  • Anlage von Ernährungssonden (PEG/PEJ)
  • Radiologie mit Durchleuchtung, Kernspinuntersuchungen
  • Organpunktionen (CT- und Sonographiegesteuert) z. B. Leber, Bauchspeicheldrüse, Knochenmark, Pleura (einschließlich Thoraxdrainage), Lymphknoten, Aszites, Liquor

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