Infektionserkrankungen und Isolation von Patienten

z.B. MRSA, VRE, Noro-Virus

Wir geben Keime keine Chance

Manche Patienten haben bestimmte Keime (Bakterien und Viren) auf der Haut oder im Bereich des Magen-Darm-Traktes, ohne zwangsläufig unter Beschwerden zu leiden. Zu diesen Mikroorganismen zählen insbesondere die multiresistenten Staphylokokken (MRSA), die Vancomycin resistenten Enterokokken (VRE) und im Rahmen der Durchfallerkrankungen die Noro-Viren sowie das Bakterium Clostridium difficile.

Zum Schutz der anderen Patienten müssen wir die befallenen Menschen isolieren – selbst wenn diese selbst keine Beschwerden haben. Das bedeutet, dass Sie Handschuhe, einen Schutzkittel und Mundschutz tragen müssen und sich – und das ist der wichtigste Aspekt – vor und nach Patientenkontakt die Hände desinfizieren. Ziel ist es, die Verbreitung dieser Keime über Waschräume, Händeschütteln und Türklinken zu vermeiden.

Im Rahmen der stationären Aufnahme und während des stationären Aufenthaltes werden auch bei beschwerdefreien Patienten Proben auf bestimmte Keime untersucht. Das Ergebnis trifft in der Regel erst ca. 48 Stunden nach Abnahme ein. Damit kann es vorkommen, dass ein zunächst nicht isolierter Patient bei positivem Befund nach ein bis zwei Tagen isoliert werden muss, damit bei sogenannten Kontakt- und Mitpatienten diese Keime sich nicht unbemerkt im Krankenhaus weiter von Patient zu Patient oder über das Personal verbreiten.

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