Liebe Patienten, Angehörige & Besucher,

bitte beachten Sie folgende Hinweise:

  • Bei Verdacht auf eine Corona-Infektion rufen Sie bitte vorab den Ärztlichen Bereitschaftsdienst an: ► Wählen Sie 116 117
     
  • In medizinischen Notfällen (Schlaganfall, Herzinfarkt etc.) begeben Sie sich bitte weiterhin unmittelbar in Behandlung! Ein mögliches Corona-Infektionsrisiko wird in unserer Klinik mit allen Mitteln reduziert.
    ► Wählen Sie den Notruf 112
     
  • Besuchseinschränkungen: Aus Sicherheitsgründen reduzieren Sie die Besuche bei Ihren Lieben bitte auf einen Besucher pro Tag und maximal 1 Stunde. Bitte beachten Sie die Infektionsschutzrichtlinien.
     
  • Abstand wahren und Mund-Nase-Bedeckung: Bitte achten Sie beim Betreten unserer Klinik darauf, den Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten und eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen (Erklärfilm zur richtigen Handhabung auf der Website des IFN)

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Ihr Asklepios-Team

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Spezialisierte Pflege in unserer Klinik

Spezialisierte Pflegekräfte für Schlaganfallpatienten (Stroke Nurses)

Um Schlaganfallpatienten nach aktuellen medizinischen und pflegerischen Standards behandeln zu können, bieten wir eine auf Schlaganfälle spezialisierte Station an, die Stroke Unit. Um den besonderen Anforderungen einer solchen Station gerecht zu werden arbeiten hier Pflegekräfte, die sich mit dem Erkrankungsbild Schlaganfall und seiner Therapie besonders gut auskennen.

Aufgabe der Pflegekräfte der Stroke Unit ist eine engmaschige Überwachung der Vitalparameter wie z.B. Puls und Blutdruck. Dabei steuert die Pflegekraft im Rahmen des vorgegebenen Standards selbständig die Gabe verschiedener Medikamente. Weiterhin überprüfen die Pflegekräfte regelmäßig den neurologischen Status anhand spezieller Skala (z.B. NIHSS) und können den behandelnden Ärzten somit Veränderungen schnellstmöglich mitteilen.

Die Pflegekräfte sind ein zentrales Bindeglied im multiprofessionellen Team der Behandlung von Schlaganfallpatienten. Mehrere Berufsgruppen sind an der Therapie und Rehabilitation beteiligt. Nicht zuletzt sind die Pflegekräfte Ansprechpartner für Patienten und Angehörige.

Die Pflegekräfte werden speziell in die Pflege von Schlaganfallpatienten eingearbeitet und erhalten die Möglichkeit eine speziell zertifizierte Weiterbildung zur Stroke Nurse zu absolvieren. Die Weiterbildung beleuchtet nicht nur medizinische Grundlagen und therapeutische Konzepte, sondern vermittelt auch Grundlagen zur Logopädie, Kenntnisse über Frührehabilitation, das Bobath Konzept und Anleitung von Betroffenen und Angehörigen.

Mit diesen Abteilungen arbeiten wir zusammen:

Spezialisierte Pflegekräfte für Schmerzpatienten (Pain Nurses)

Für ihre qualifizierte Schmerztherapie haben wir werktäglich einen Akutschmerzdienst eingerichtet. Der Akutschmerzdienst wird von speziell weitergebildeten Pflegekräften der anästhesiologischen Intensivstation gestellt. Diese werden von unseren Schmerztherapeuten validiert und geschult. Außerhalb der Dienstzeiten übernehmen unsere diensthabenden Anästhesisten im Akutfall die Tätigkeit.

Die Pain Nurses besuchen nach Operationen alle Patienten, die ein spezielles Therapieverfahren (z.B. Schmerzpumpen, Schmerzkatheter, usw.) für eine qualifizierte Schmerztherapie erhalten haben. Um unsere Schmerztherapie zu überprüfen und ihren Bedürfnissen anzupassen, nehmen wir am Projekt „Quips“ teil. Das Projekt erfasst anonym viele Daten, die wir mit anderen Teilnehmern vergleichen. Hieraus können unsere Ärzte neue Konzepte erstellen, die unsere Pain Nurses für ihre Schmerzfreiheit und Wohlbefinden umsetzen können.

In einem ganzheitlichen Ansatz der Schmerztherapie gibt es nicht nur Experten, die nur dieser Aufgabe nachkommen, sondern alle Mitarbeiter unseres Hauses sollen sich dem Thema „Schmerz“ annehmen. Aus diesem Grund validieren und unterrichten unsere Pain Nurses auf den Stationen die dort arbeitenden Pflegekräfte zur qualifizierten Schmerztherapie. Um die Stationen zusätzlich zu stärken haben wir auch auf den Stationen weitergebildete Pain Nurses.

Die Pain Nurses des Akut Schmerzdienstes verfügen über eine qualifizierte Weiterbildung und werden laufend geschult.

Mit diesen Abteilungen arbeiten wir zusammen:

Advanced Trauma Care for Nurses

 

Als überregenales Traumazentrum ist es unsere Aufgabe, schwerstverletzt verunfallte Patienten in unseren drei Schockräumen bestmöglich zu versorgen.

Unsere Pflegekräfte der Zentralen Notaufnahme arbeiten nach dem weltweit einheitlichen Advanced Trauma Care for Nurses Konzept, welches speziell für Pflegekräfte entwickelt wurde. Sie bilden damit die Verzahnung zwischen der Präklinik (Rettungsdienst) Prehospital Trauma Life Support (PHTLS) und dem innerklinischen ärztlichen- Ausbildungskonzept Advanced Trauma Life Support (ATLS).

Wir gewährleisten damit, eine optimale interdisziplinäre Zusammenarbeit der einzelnen Berufsgruppen in unseren Schockräumen.

Hierbei gilt es prioritätenorientiertes Arbeiten im Schockraum (treat first what kills first) und die Kommunikation im interdisziplinären Schockraumteam (common language) so optimal wie möglich zu gestalten. Ziel ist es schnell und exakt die geeigneten Maßnahmen einzuleiten um ein bestmögliches Outcome des Patienten zu gewährleisten.

Weitere Informationen unter www.atcn.de

Mit diesen Abteilungen arbeiten wir zusammen:

Ersteinschätzer / MTS Kinder und Erwachsene

Um Ihnen als Patient in einer Notsituation die optimale Behandlung zukommen zu lassen, wird in unserer Klinik speziell geschultes Pflegepersonal in der Notaufnahme eingesetzt, welches eine Ersteinschätzung ihrer Beschwerden vornimmt.

Diese Ersteinschätzung ist ein Instrument welches die Dringlichkeit der Erkrankung beziehungsweise der Verletzung von Notfallpatienten unter Berücksichtigung individueller Sorgen und Beschwerden  innerhalb kurzer Zeit identifiziert, eine Priorisierung vornimmt um die richtige Behandlungsreihenfolge für unsere Patienten festzulegen. Das gilt gleichermaßen für Kinder, wie für Erwachsene.

Aus diesem Grund kann die Ersteinschätzung nicht „aus dem Bauch heraus“ geschehen, sondern muss mithilfe eines klar strukturierten Instruments durchgeführt werden. In unserer Zentralen Notaufnahme (ZNA) nutzen wir seit 2004 als erste Klinik in Deutschland hierfür das Manchester Triage System. Ziel ist es den richtigen Patienten zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu haben.

Wenn Sie mehr über das Manchester Triage System erfahren möchten, dann finden Sie unter www.ersteinschaetzung.de weitere Informationen zu diesem Thema.

Mit diesen Abteilungen arbeiten wir zusammen:

Spezialisierte Pflegekräfte für stillende Mütter (Stillberatung)

Um Ihnen die bestmögliche Geburt zu ermöglichen, bieten wir eine Vielzahl an unterstützenden Kursen für Sie an.

Kurse vor und nach der Geburt

Umfänglich ausgebildete Hebammen bieten zahlreiche Kurse zur Geburtsvorbereitung, für den Umgang mit dem Baby und Kurse nach der Entbindung an. Dabei kann die werdende/Mutter zwischen Kursen ohne und mit Mann/Kind wählen.

Nach Ende einer Schonfrist von acht Wochen ist ein Rückbildungskurs zu empfehlen, um Beschwerden wie z. B.  Blasenschwäche, Wirbelsäulenbeschwerden, Gebärmuttersenkung vorzubeugen, ebenfalls werden hier Entspannungsübungen angeboten. Um auch die Geschwister auf das  Neugeborene vorzubereiten und ihnen den richtigen Umgang  mit den Frischgeborenen zu zeigen, aber auch alle Fragen zu beantworten und die Ängste zu nehmen, bieten wir Geschwisterkurse an.

Stillhilfe in der Klinik

Frauen nach spontaner Entbindung oder Kaiserschnitt bleiben zwischen zwei und vier Tage auf der Gynäkologie. In dieser Zeit bieten examinierte  Gesundheits- und Krankenpflegerinnen, Hebammen und Kinderkrankschwestern, von denen einige auch ausgebildete Laktationsberaterinnen sind, den Frauen Unterstützung beim Stillen an.

Erfahrungsaustausch unter Müttern und Laktationsberatung

Jede Mutter ist eingeladen, an Stilltreffen teilzunehmen, sobald sie aus der Klinik entlassen ist. Viele Frauen tauschen in sogenannten Asklepios „Stillcafes“  ihre Erfahrungen mit den Neugeborenen aus. Die Teilnahme an diesem Treffen ist unentgeltlich. Neben dem Erfahrungsaustausch können die Mütter auf die professionelle Hilfe einer Laktationsberaterin zurückgreifen.

Spezialisierte Pflegekräfte für die Weiterversorgung nach dem Krankenhausaufenthalt (Pflegeüberleitung)

Eine akut auftretende oder Verschlimmerung einer chronischen Erkrankung sind starke Einschnitte im Leben, die Menschen völlig unvorbereitet treffen.

Entscheidungen über eine Nachversorgung nach dem Klinikaufenthalt müssen oft in kürzester Zeit erfolgen und stellen für den Patienten, sowie dessen Angehörige noch während des Krankenhausaufenthaltes ein großes Problem dar. Unser Team betreut Sie in folgenden Punkten:

  • Wenn Sie stationäre oder teilstationäre Pflege in Pflegeeinrichtungen wie betreutes Wohnen, Kurzzeit-, Langzeit- oder Tagespflege oder einer stationären Hospizpflege benötigen.
  • Bei orthopädischen Reha-Maßnahmen sowie Kontakt zu Reha-Kliniken.
  • Kontakt zum Pflegestützpunkt.
  • Wenn Sie Hilfsmittel unterschiedlicher Art benötigen, um selbstständig zu bleiben.
  • Wir stellen den Kontakt oder die Überleitung zu unserem Palliativ-Care-Team her, wenn Sie sich in Ihrer letzten Lebensphase befinden, um ihnen die Möglichkeit zu geben im gewohnten sozialen Umfeld zu sterben.
  • Wenn Sie Information über Hausnotrufsysteme, Patientenverfügung, Haushaltshilfen oder Essen auf Rädern benötigen.

Unser Team der Pflegeüberleitung besucht die pflegebedürftigen Patienten in den ersten 24 Stunden ihres Krankenhausaufenthaltes und entscheidet gemeinsam mit dem Pflegeteam, ob eine Pflegeüberleitung benötigt wird. Darüber hinaus können sich auch Patienten und Angehörige über Pflegekräfte der Stationen an die Pflegeüberleitung wenden.

Damit wird eine lückenlose Weiterversorgung kranker und pflegebedürftiger Menschen nach ihrem Krankenhausaufenthalt in enger Zusammenarbeit mit internen und externen Partnern nach persönlichen Wünschen und Lebensumständen sichergestellt.

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