Liebe Patienten, Angehörige & Besucher,

bitte beachten Sie folgende Hinweise:

  • Bei Verdacht auf eine Corona-Infektion rufen Sie bitte vorab den Ärztlichen Bereitschaftsdienst an: ► Wählen Sie 116 117
     
  • In medizinischen Notfällen (Schlaganfall, Herzinfarkt etc.) begeben Sie sich bitte weiterhin unmittelbar in Behandlung! Ein mögliches Corona-Infektionsrisiko wird in unserer Klinik mit allen Mitteln reduziert.
    ► Wählen Sie den Notruf 112
     
  • Besuchseinschränkungen: Aus Sicherheitsgründen reduzieren Sie die Besuche bei Ihren Lieben bitte auf einen Besucher pro Tag und maximal 1 Stunde. Bitte beachten Sie die Infektionsschutzrichtlinien.
     
  • Abstand wahren und Mund-Nase-Bedeckung: Bitte achten Sie beim Betreten unserer Klinik darauf, den Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten und eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen (Erklärfilm zur richtigen Handhabung auf der Website des IFN)

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Ihr Asklepios-Team

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Hirntumore

Als Hirn-/ Rückenmarkstumore werden Wucherungen des Hirn- und/oder Rückenmarkgewebes bezeichnet.

Andere intrakranielle Tumoren, wie zum Beispiel Meningeome, die von den Hirnhäuten ausgehen, zählen streng genommen nicht zu den Hirntumoren im engeren Sinne. Da sie jedoch ab einer gewissen Größe immer auch Hirnstrukturen kompromittieren, werden sie zu den Hirntumoren gerechnet.
Hirn-/Rückenmarkstumore führen je nach Lokalisation im Nervensystem zu vielgestaltigen Krankheitszeichen.

Folgende Symptome sind typisch aber nicht spezifisch:

  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit
  • Lähmungen und/oder sensible Störungen
  • Krampfanfälle
  • Sprachstörungen
  • Wesensänderungen

Die Diagnostik

Magnetresonanztomogramm eines Hirntumors im Schläfenlappen

Die Diagnose wird durch die Krankengeschichte, den neurologischen Befund und die Schnittbilduntersuchung des Hirns oder Rückenmarks (Computer- und/oder Magnetresonanztomografie) gestellt. Im Einzelfall muss zum sicheren Ausschluss einer Hirnentzündung eine Untersuchung der Nervenflüssigkeit oder eine Biopsie des Tumors durchgeführt werden.

Die Therapie

MRT nach der Tumorentfernung

Die Behandlung richtet sich nach der Lokalisation des Tumors im Nervengewebe, der Größe, dem Ursprungsgewebe und dem Allgemeinzustand des Patienten. Typischerweise steht an erster Stelle, wenn möglich, die Operation, bei bösartigen Tumoren unter Umständen gefolgt von einer Bestrahlung und/oder Chemotherapie. Die Tumortherapie ist interdisziplinär. In unserem Krankenhaus arbeiten die Abteilungen des Kopfzentrums und für Innere Medizin sehr eng zusammen. Wöchentlich finden Fallkonferenzen (Tumorkonferenz) zum Planung der Behandlung statt.

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