Liebe Patienten, Angehörige & Besucher,

bitte beachten Sie folgende Hinweise:

  • Bei Verdacht auf eine Corona-Infektion rufen Sie bitte vorab den Ärztlichen Bereitschaftsdienst an: ► Wählen Sie 116 117

 

  • In medizinischen Notfällen (Schlaganfall, Herzinfarkt etc.) begeben Sie sich bitte weiterhin unmittelbar in Behandlung! Ein mögliches Corona-Infektionsrisiko wird in unserer Klinik mit allen Mitteln reduziert.
    ► Wählen Sie den Notruf 112

 

  • Besuchsverbot aus Sicherheitsgründen: Zum Schutz von Patienten und Mitarbeitern können wir Besuchern leider derzeit nicht erlauben, unsere Klinik zu betreten.

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Ihr Asklepios-Team

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Bild: Mehrsprachige Grafik zum Besuchsverbot in den Asklepios Kliniken

Demenz

Eine Demenz ist eine erworbene (nicht angeborenen) Erkrankung des Hirns, die zu einer (länger als 6 Monate) fortschreitenden Störung geistiger (kognitiver), emotionaler und sozialer Fähigkeiten führt. Hieraus resultiert eine Beeinträchtigung von sozialen und beruflichen Funktionen.

Typische Krankheitzeichen sind bedingt durch erworbene Störungen folgender Hirnfunktionen bei normalem Bewußtsein:

  • (Kurzzeit)gedächtnis
  • Denken
  • Orientierung
  • Auffassung
  • Rechnen
  • Lernfähigkeit
  • Sprache und Sprechen
  • Urteilsvermögen im Sinne der Fähigkeit zur Entscheidung
  • Persönlichkeitsstruktur

Ursachenforschung

Computertomogramm eines Patienten mit Alzheimer Demenz (links, mit deutlicher Abnahme des Hirnvolumens insbesondere der Stirn- und Scheitellappen) und eines Patienten mit vaskulärer Demenz (rechts, mit geringer Atrophie aber Marklagerveränderungen).

Eine Depression als alleinige Ursache der Symptomatik muss ausgeschlossen werden. Die Ursachen der Demenz sind vielfältig, die häufigste Form ist die Demenz vom Alzheimer-Typ. Hierbei kommt es zu Ablagerung von Eiweißstoffen (Beta-Amyloid-Peptiden) in den Hirnzellen, was zum langsamen Absterben der Zellen und dem Funktionsverlußt des Hirns führt. Daneben sind häufig Gefäßerkrankungen des Hirns Ursachen einer Demenz.

Eine grosse Anzahl weiterer seltener neurologischer Erkrankungen, wie neurodegenerative Erkrankungen (z.B. fronto-temporale Demenz, M. Wilson), Hirntumore (frontales Meningeom), Hirnentzündungen (z.B. Neurolues, HIV-Enzephalopathie), Vitamin-Mangelzustände (z.B. Vitamin B12 Mangel), chronische Vergiftungen (z.B. Chlorkohlenwasserstoffe), Hormonstörungen (z.B. Hypothyreose) und Störungen der Blutzusammensetzung (z.B. Hyperkalzämie) können ursächlich sein. Entsprechend breitgefächert ist die Diagnostik, die neben einer neurologischen Untersuchung und neuropsychiologischen Testung auch Schnittbilduntersuchungen des Hirns (Computer- und/oder Magnetresonanztomografie) und Blut- sowie Nervenflüssigkeitsuntersuchungen notwendig macht.

Das Therapieangebot

Die Therapie richtet sich gegen die Ursache der Demenz und gegen die individuellen Beschwerden. Nach Diagnosestellung werden die individuell abgestimmten Behandlungsverfahren eingeleitet.

Bei Demenzerkrankungen bewährt sich in der Asklepios Klinik Nord die Möglichkeit der engen Zusammenarbeit mit der Gerontopsychiatrie und der Geriatrie im Zentrum für Altersgesundheit.

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