Liebe Patienten, Angehörige & Besucher,

bitte beachten Sie folgende Hinweise:

  • Bei Verdacht auf eine Corona-Infektion rufen Sie bitte vorab den Ärztlichen Bereitschaftsdienst an: ► Wählen Sie 116 117
     
  • In medizinischen Notfällen (Schlaganfall, Herzinfarkt etc.) begeben Sie sich bitte weiterhin unmittelbar in Behandlung! Ein mögliches Corona-Infektionsrisiko wird in unserer Klinik mit allen Mitteln reduziert.
    ► Wählen Sie den Notruf 112
     
  • Besuchseinschränkungen: Aus Sicherheitsgründen reduzieren Sie die Besuche bei Ihren Lieben bitte auf einen Besucher pro Tag und maximal 1 Stunde. Bitte beachten Sie die Infektionsschutzrichtlinien.
     
  • Abstand wahren und Mund-Nase-Bedeckung: Bitte achten Sie beim Betreten unserer Klinik darauf, den Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten und eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen (Erklärfilm zur richtigen Handhabung auf der Website des IFN)

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Ihr Asklepios-Team

Mehr erfahren

Störung der Gehirnwasserzirkulation

Hydrocephalus

Ganz auf Sie abgestimmt: Unser Behandlungsangebot

Die Behandlung des Hydrocephalus (krankhafte Wasseransammlung im Gehirn) hat in unserer Abteilung eine langjährige Tradition: Seit mehr als 5 Jahrzehnten werden hier Kinder und Erwachsene mit Hydrocephalus therapiert und ambulant betreut.

Auf Grund der vorliegenden Kernspintomogramme beraten wir Sie darüber, ob eine Shuntventiloperation notwendig ist. Alle von uns verwendeten Shuntventile sind Kugelventile, die wir in den meisten Fällen auch mit einer Gravitationseinheit kombinieren. In besonderen Fällen verwenden wir auch programmierbare Shunt-ventile. Bei einigen Patienten, bei welchen die Voraussetzungen für eine alternative Behandlung des Hydrozephalus gegeben sind, wird eine navigationsgestützte endoskopische Fensterung des III. Ventrikels (Ventrikulozysternostomie) durchgeführt. Meist erübrigt sich dadurch eine dauerhafte Versorgung mit einem Shuntventilsystem.

Patienten mit Normaldruckhydrocephalus (Altershydrocephalus) fallen in der Regel durch einen Symptomen-Komplex mit Gangstörung, Blasenstörung und Gedächtnisstörung auf.

Hier haben wir ein spezielles Testprogramm etabliert, um vor einer eventuellen Operation den möglichen Nutzen dieser abschätzen zu können. Über einen Zeitraum von 3 Tagen wird Nervenwasser aus dem Spinalkanal drainiert, davor und danach werden ein Kernspintomogramm sowie eine spezielle Gedächtnistestung durch einen Neuropsychologen und eine Gangprüfung durchgeführt, um diese Erkrankung gegenüber dementiellen Erkrankungen oder weiteren Erkrankungen, wie z.B. dem Diabetes oder der Polyneuro-pathie, abzugrenzen.

Diese aufwendige Testung erlaubt nämlich eine gewisse Vorhersage über den Erfolg einer Shuntventiloperation, die wir Ihnen ersparen wollen, sollte sie nicht helfen. Andererseits ist es mit einer Shuntventiloperation bei einem Normaldruckhydrocephalus sehr wahrscheinlich, Ihnen ihre Lebensqualität über viele Jahre wieder zurückgeben zu können.

Seite teilen: