Liebe Patienten, Angehörige & Besucher,

bitte beachten Sie folgende Hinweise:

  • Bei Verdacht auf eine Corona-Infektion rufen Sie bitte vorab den Ärztlichen Bereitschaftsdienst an: ► Wählen Sie 116 117
     
  • In medizinischen Notfällen (Schlaganfall, Herzinfarkt etc.) begeben Sie sich bitte weiterhin unmittelbar in Behandlung! Ein mögliches Corona-Infektionsrisiko wird in unserer Klinik mit allen Mitteln reduziert.
    ► Wählen Sie den Notruf 112
     
  • Besuchseinschränkungen: Aus Sicherheitsgründen reduzieren Sie die Besuche bei Ihren Lieben bitte auf einen Besucher pro Tag und maximal 1 Stunde. Bitte beachten Sie die Infektionsschutzrichtlinien.
     
  • Abstand wahren und Mund-Nase-Bedeckung: Bitte achten Sie beim Betreten unserer Klinik darauf, den Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten und eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen (Erklärfilm zur richtigen Handhabung auf der Website des IFN)

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Ihr Asklepios-Team

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Neuromonitoring und Wachkraniotomie

Mit Hilfe speziellen Stimulationssonden können Hirnnerven, wie z. B. der Fazialisnerv oder der Hörnerv, intraoperativ untersucht werden. Dies ist vor allem bei Gehirntumoren mit enger Beziehung zu den Hirnnerven wichtig. Das Verfahren eignet sich aber auch zur Funktionsüberprüfung bei Operationen an schwierig gelegenen Gehirntumoren (Motocortexstimmulation) oder zur Überprüfung der Funktion bei Tumoren im Rückenmark.

Eine Besonderheit ist das Sprachmonitoring im Rahmen einer Wachkraniotomie. Hier wird von einem Neuropsychologen die Sprachfunktion unter Stimulation am Gehirn im wachen Zustand überprüft. Dadurch erhalten wir unmittelbare Informationen über Ihre Sprachfunktion während der Gehirntumor operativ entfernt wird. Dies geschieht aber nur, wenn der Gehirntumor in unmittelbarer Nähe zum Sprachzentrum liegt, auch sind vor einer solchen Operation umfangreiche Vorbereitungen zusammen mit dem betreuenden Neuropsychologen notwendig. Falls eine solche Operation ansteht würden Sie auch im Vorfeld intensiv mit dem Ablauf der Operation sowie mit den betreuenden Ärzten und Pflegern vertraut gemacht.

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