Plastisch rekonstruktive und ästhetische Gesichtschirurgie

Der erste Schritt: Die richtige Diagnostik

Der Bereich plastisch rekonstruktive und ästhetische Gesichtschirurgie umfasst:

  • die Wiederherstellung von Defekten nach Unfällen, Verbrennungen und Tumorentfernungen
  • die Korrektur von Fehlbildungen
  • ästhetische, funktionelle und kosmetische Nasenkorrekturen
  • Korrekturen des äußeren Ohres
  • Augenlidstraffungen
  • Narbenkorrekturen im Kopf-Hals-Bereich.

Unabhängig von der Art des Eingriffs ist es zunächst unser Ziel, im ausführlichen Vorgespräch das Vertrauen unserer Patienten zu gewinnen. Nur wenn der Patient offen mit uns darüber spricht, was ihn stört und aus welchen Gründen er sein Erscheinungsbild verändern möchte, können wir ihn seriös beraten und ggf. unrealistische Erwartungen zurechtrücken.  

Nasenkorrekturen

Es gibt eine ganze Reihe angeborener oder erworbener Defekte, die eine Operation zur Wiederherstellung oder Verbesserung der Nasenfunktion notwendig machen. Ein chirurgischer Eingriff ist vor allem dann sinnvoll, wenn der Patient nicht mehr genügend Luft durch die Nase bekommt und deshalb über den Mund atmet. Im Laufe der Zeit kann es dadurch zu

  • gehäuften Infekten der Nase, der Nasennebenhöhlen und der übrigen Atemwege
  • Geruchs- und Geschmacksbeeinträchtigungen
  • Schnarchen, Schlafstörungen und Müdigkeit kommen.

Häufig gehen funktionelle Beeinträchtigungen mit einer als unvorteilhaft empfundenen Nasenform einher. Dann nehmen wir zusätzlich zur Beseitigung des vorliegenden Defekts eine ästhetische Korrektur vor. Manchmal ist auch nur der Wunsch nach einem harmonischen Erscheinungsbild des gesamten Gesichts Anlass für eine Nasenoperation. In diesen Fällen ist uns die Wahrung der Funktionalität oberstes Gebot.

Korrekturen des äußeren Ohres

Abstehende Ohren sind eine weit verbreitete Fehlbildung. Sie haben zwar meist keinen Einfluss auf das Hörvermögen, werden von den Betroffenen aber je nach Schweregrad oft als ästhetisches Problem empfunden. Vor allem das Selbstbewusstsein von Kindern leidet, wenn sie aufgrund der harmlosen Formabweichung der Ohrmuscheln Spott über sich ergehen lassen müssen. Neben den sogenannten „Segelohren“ können auch große Ohren, große Ohrläppchen oder andere Ohrdeformitäten Grund für einen Korrekturwunsch sein.

Der ideale Zeitpunkt für einen Eingriff bei Kindern ist das Jahr vor der Einschulung. Dann ist das Ohr bereits zu 90% ausgewachsen und wird seine Form nicht mehr wesentlich verändern. Natürlich ist eine Ohrmuschelplastik aber auch noch im Teenager- oder Erwachsenenalter möglich.

Die neue Formung und Fixierung des Ohrenknorpels ist ein Routineeingriff, den wir ambulant und in örtlicher Betäubung durchführen. Der Hautschnitt erfolgt unauffällig auf der Rückseite der Ohrmuschel. Bei sehr jungen Patientinnen und Patienten führen wir den Eingriff auch in Vollnarkose durch. In diesen Fällen ist ein kurzzeitiger stationärer Aufenthalt sinnvoll.

Seite teilen: