Lymphome, CLL

Unter malignen Lymphomen sind bösartige Neubildungen (Neoplasien) zu verstehen, die durch monoklonales Wachstum von lymphatischen Zellen entstehen. In der Gewebelehre unterteilt man die Lymphknotenschwellungen beziehungsweise -vergrößerungen (Lymphome) in die Hodgkin-Lymphome und die Non-Hodgkin-Lymphome (NHL). Die chronisch lymphatische Leukämie (CLL) und auch das Multiple Myelom stellen besondere Varianten des NHL dar. Klinisch werden die NHL nach ihrem Verlauf in die rasch wachsenden hochmalignen NHL und die langsam wachsenden niedrig malignen NHL unterteilt. Während die hochmalignen NHL auf Grund ihres raschen Wachstums immer schnell einer Chemotherapie bedürfen, kann es bei den langsam wachsenden NHL durchaus sinnvoll sein, abzuwarten und die Erkrankung zunächst zu beobachten. Die Entscheidung hierüber ist individuell abhängig von Ihrem Allgemeinzustand und Ihren Symptomen. Gerne beraten wir Sie auch über die Möglichkeit zur Teilnahme an klinischen Studien.

Ganz auf Sie abgestimmt: Unser Behandlungsangebot

Klinisch treten die NHL in der Regel durch Lymphknotenschwellung, durch Beschwerden wie Schwäche, Fieber, Nachtschweiß oder Gewichtsverlust zutage. Sollte Verdacht auf ein Lymphom bestehen, machen wir in der Regel neben einer bildgebenden Untersuchung mittels Sonografie, Computertomografie oder Kernspintomografie eine Knochenmarkspunktion. Dies erfolgt normalerweise ambulant in unserer hämatologischen Tagesklinik 3C. Einen Termin können Sie über die Rufnummer (040) 18 18 81-1270 vereinbaren. Gerne stehen wir Ihnen auch zur Beratung oder für eine Zweitmeinung zur Verfügung. In diesen Fällen bitten wir Sie, die vollständigen Unterlagen inklusive der histologischen Befunde und einer CD der bereits durchlaufenen radiologischen Diagnostik mitzubringen.

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