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COPD mit Hyperkapnie

Die gestörte Atmung bei chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen (COPD) kann bei fortgeschrittener Erkrankung zu einer Kohlenstoffdioxid-Erhöhung im Blut mit gleichzeitiger Ausbildung einer atmungsbedingten Übersäuerung zur Folge haben.

Bei voranschreitender COPD kommt es durch die Überblähung der Lunge zu einer dauerhaften Überlastung des Zwerchfells und Atemhilfsmuskulatur (Atempumpe). Die Atempumpe versucht die Überblähung auszugleichen mit fortwährender Anspannung. Dadurch wird insbesondere die Atemhilfsmuskulatur überbeansprucht, es fehlen die Entlastungsphasen, die für eine Erhölung der Muskulatur wichtig sind. Die dauerhafte Überforderung mündet letztlich in einem Absinken der Leistungskurve, mit Auswirkungen auf den Gasaustausch. Sauerstoffmangel (Hypoxie) und Kohlendioxidanreicherung, Hyperkapnie genannt, sind die Folge. Hierbei handelt es sich um eine mittels Blutgasanalyse (BGA) dokumentierte Erhöhung des Kohlendioxids im Rahmen einer verminderten CO2-Abatmung (mangelnde Dekarboxylierung). Schlimmstenfalls kommt es zur Ausbildung einer atmungsbedingten Übersäuerung des Blutes oder einer lebensbedrohlichen Kohlenstoffdioxid-Narkose. Mittel der Wahl beim COPD-Patienten ist eine möglichst frühzeitige nicht eingreifende Beatmung (NIV), die im Akutfall auf einer Intensiv- oder Intermediate Care Station überwacht und durchgeführt wird.

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