Liebe Patienten, Angehörige & Besucher,

bitte beachten Sie folgende Hinweise:

  • Bei Verdacht auf eine Corona-Infektion rufen Sie bitte den Ärztlichen Bereitschaftsdienst an: ► Wählen Sie 116 117

 

  • In medizinischen Notfällen (Schlaganfall, Herzinfarkt etc.) begeben Sie sich bitte unmittelbar in Behandlung! Ein mögliches Corona-Infektionsrisiko wird in unserer Klinik mit allen Mitteln reduziert. ► Wählen Sie den Notruf 112

 

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    Aus Sicherheitsgründen reduzieren Sie die Besuche bei Ihren Lieben bitte auf einen Besucher pro Tag und maximal 1 Stunde. Bitte beachten Sie die Infektionsschutzrichtlinien.

 

  • Bei Fragen rund um das neuartige Coronavirus:
    ► Hotline Landesamt f. Gesundheit: 09131 / 6808-5101

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Narkoseverfahren

Die Narkosen werden als total-intravenöse Anästhesie (TIVA) oder als Kombinationsanästhesie mit einem Periduralkatheter (rückenmarksnahe Anästhesie) durchgeführt. Diese Methode bietet neben einem schnellen und angenehmen Aufwachen aus der Narkose den Vorteil einer verbesserten Schmerzausschaltung in der postoperativen Phase.

Total intravenöse Anästhesie (TIVA)

Die total intravenöse Anästhesie (TIVA) ist eine Narkoseform, bei der auf den Einsatz von Narkosegasen verzichtet wird. Der Bewusstseinsverlust und die Schmerzfreiheit werden ausschließlich durch Injektion oder kontinuierliche Infusion eines Schlafmittels und eines Schmerzmittels herbeiführt. Vorteile dieser Narkoseform sind die sehr gute Steuerbarkeit und die Verminderung von Nebenwirkungen wie Übelkeit und Erbrechen. Neben der ständigen Überwachung von Kreislauf und Atmung bildet die kontinuierliche Bestimmung der Narkosetiefe einen weiteren Baustein in unserem engmaschigen Überwachungssystem. Bewusstsein und Schmerzempfinden während einer Operation können somit sicher ausgeschaltet werden. Dank moderner Medikamente und neuester Technik stellt diese Narkoseform auch bei schweren Allgemeinerkrankungen ein geeignetes Anästhesieverfahren dar.

Periduralanästhesie (PDA)

Die Periduralanästhesie (PDA), auch Epiduralanästhesie genannt, ist eine Form der Regionalanästhesie, bei der rückenmarksnah in den sog. Periduralraum ein dünner Kunststoffschlauch eingeführt wird, über den schmerzstillende Medikamente verabreicht werden können. Die Anlage erfolgt beim wachen, sitzenden Patienten in örtlicher Betäubung und ist, abgesehen von einem leichten Druckgefühl, schmerzfrei.
Durch dieses Verfahren können bei größeren Operationen in Verbindung mit einer Vollnarkose der Bedarf an Schmerzmitteln während der Operation deutlich verringert und die Schmerztherapie nach der Operation optimiert werden, da der Periduralkatheter erst  einige Tage nach dem Eingriff entfernt wird. Vorteil des Verfahrens ist eine effiziente lokale Schmerztherapie, die gut verträglich ist und kaum Nebenwirkungen besitzt. Weitgehende Schmerzfreiheit ist wiederum eine wichtige Voraussetzung für einen raschen und unkomplizierten Heilungsverlauf. Bei Störungen der Blutgerinnung, Nervenkrankheiten, Hautinfektionen oder anderen Infektionen ist eine Periduralanästhesie nicht ohne weiteres möglich. Hierzu beraten wir Sie individuell im Rahmen des Vorgesprächs.

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