Nierentumore

In unserer urologischen Abteilung haben wir uns auf die Behandlung urologischer Tumorerkrankungen spezialisiert. Einer unserer besonderen Schwerpunkt besteht in der Diagnostik und Therapie von Nierentumoren in allen Stadien. Ob wir diese medikamentös behandeln oder operieren – für die Erkrankung sind wir ausgewiesene Spezialisten.

Wir helfen Ihnen

Nierentumore sind relativ selten. Sie machen 3 % aller Tumorerkrankungen aus und betreffen meistens Patienten, die über 70 Jahre alt sind. Allerdings können sie auch bei jüngeren Menschen auftreten.

Sehr häufig sind die Tumore ein Zufallsbefund bei Ultraschalluntersuchungen oder Schnittbildverfahren wie Computertomografie (CT) oder Kernspintomografie (MRT), treten aber auch durch Blut im Urin zutage.

Nierentumore können unterschiedlich groß sein, müssen aber in der Regel operativ entfernt werden, da sie in bis zu 90 % der Fälle bösartig sind. Auch für diese seltene Tumorart verfügen unsere Spezialisten über umfassende Erfahrungswerte, die Ihnen zugute kommen.

Ganz auf Sie abgestimmt: Unser Behandlungsangebot

Unser Team ist auf die minimalinvasive und organerhaltende Behandlung von Nierentumoren spezialisiert, die mit minimalen Zugängen auskommt. Hier haben wir langjährige Erfahrung und einen überregionalen Einzugsbereich. Mit unserem stetig weiterentwickelten minimalinvasiven Operationsverfahren, der sogenannten retroperitoneoskopischen Nierenteilresektion, können wir einen Nierentumor sicher entfernen und die Niere in den meisten Fällen erhalten. Sehen Sie sich dazu auch das Video mit der 3D-Animation an.

Minimalinvasive Technik macht es aber auch möglich, eine Niere vollständig zu entfernen. Der Vorteil besteht im schonenden Operieren über Mini-Schnitte. Unter exzellenter Sicht mit hochauflösender, digitaler 3-Chip-Kameraoptik können wir außerdem sicher und unter wenig Blutverlust arbeiten. Es entstehen nur minimale Wundschmerzen, sodass Ihr Krankenhausaufenthalt nur wenige Tage dauert.

In Fällen, bei denen die minimalinvasive Technik nicht angewendet werden kann, bieten wir Ihnen alternativ offene Operationsverfahren an, die für Sie ebenfalls sehr sicher sind. Möglich sind zudem minimalinvasive ablative Methoden in Kooperation mit unserer Radiologischen Abteilung unter Leitung von Prof. Dr. Roman Fischbach: beispielsweise die Radiofrequenzablation (RFA), bei der der Tumor mithilfe von Punktion unter CT-Steuerung erhitzt und dadurch entfernt wird.

In Fällen, in denen die Tumorerkrankung in andere Organe ausgebreitet (metastasiert) ist, kann eine medikamentöse Therapie mit modernen Mitteln erfolgen (Molecular Targeted Therapy), mit der die Erkrankung stabil gehalten oder auch zurückgedrängt wird. Anders als die klassische Chemotherapie zeichnen sich diese Therapien dadurch aus, dass sie ganz gezielt gegen bestimmte Schlüsselmechanismen der Tumorzelle gerichtet sind. Auch diese Art der Behandlung bieten wir in unserer Abteilung an. Sie kann in Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten oder in unserer interdisziplinären onkologischen Tagesklinik erfolgen.

Chefarzt Prof. Dr. Christian Wülfing leitet die Behandlung und wird dabei von einem Team aus uroonkologisch erfahrenen Assistenz- und Oberärzten unterstützt, die die Zusatzqualifikation„Medikamentöse Tumortherapie“ besitzen. Professor Wülfing ist anerkannter Spezialist für die minimalinvasive Behandlung von Nierentumoren und wird wiederholt als Experte für uroonkologische Erkrankungen in der FOCUS-Liste der besten Mediziner geführt.

Weiterführende Informationen

3 Fragen 3 Antworten: Nierentumor

Ein Nierentumor macht lange keine Schmerzen. Deshalb wird er häufig auch erst spät oder durch einen Zufallsbefund entdeckt. Prof. Dr. Christian Wülfing, Chefarzt der Urologie beantwortet Fragen zu Behandlungsmöglichkeiten und Folgen für die Niere.

Modernste Behandlung von Nierentumoren

Je früher ein Nierentumor entdeckt wird, desto besser kann man ihn behandeln. Doch was gibt es für Therapiemöglichkeiten? Und wie sind die Heilungsaussichten? Diese und weitere Fragen werden im Interview mit Prof. Dr. med. Christian Wülfing, Chefarzt der urologischen Abteilung, beantwortet.

Niere – retroperitoneoskopische Teilresektion

In einem Animationsfilm wird die Technik der Nierenteilresektion mithilfe der schonenden retroperitoneoskopischen Methode erklärt, wie sie der Chefarzt der Urologischen Abteilung der Asklepios Klinik Altona Prof. Dr. Christian Wülfing anwendet. Bei diesem Verfahren kann die Niere als Organ erhalten werden.

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