Risikoschwangerschaften

Zwillinge

Weitaus die meisten Schwan­ger­schaf­ten ver­lau­fen völlig pro­blem­los. Finden sich jedoch in der Kran­ken­ge­schich­te, bei der kör­per­li­chen Un­ter­su­chung oder in den La­bor­da­ten Auf­fäl­lig­kei­ten, so werden diese Schwan­ge­ren als so­ge­nann­te Ri­si­ko­schwan­ge­re be­zeich­net, da müt­ter­li­che oder kind­li­che Kom­pli­ka­tio­nen häu­fi­ger auf­tre­ten. Bei Ri­si­ko­schwan­ge­ren sind unter Um­stän­den Spe­zi­al­un­ter­su­chun­gen not­wen­dig und die Be­treu­ung der Schwan­ger­schaft sollte mit einer be­son­de­ren Sorg­falt er­fol­gen.

Fol­gen­de Fak­to­ren werden zum Beispiel als Risiko in einer Schwan­ger­schaft be­zeich­net:

  • Alter der Mutter über 35 oder unter 18 Jahren
  • Vor­er­kran­kun­gen der Mutter (z. B. Dia­be­tes, Throm­bo­phi­lie, Asthma, Epi­lep­sie, Herz­er­kran­kun­gen, Nieren- und Schild­drü­sen­er­kran­kun­gen, Blut­hoch­druck, In­fek­tio­nen; Rheuma)
  • Vor­an­ge­gan­ge­ne Früh­ge­bur­ten, Kai­ser­schnitt oder Fehl­ge­bur­ten
  • Blut­grup­pen­un­ver­träg­lich­keit
  • Mehr­lings­schwan­ger­schaft
  • La­ge­ano­ma­lie (z. B. Be­cke­nend­la­ge)
  • Erb­krank­hei­ten in der Familie


Liegen z. B. solche Risiken vor, können wir Ihnen eine in­ten­si­vier­te Be­treu­ung aus einer Hand an­bie­ten, d. h. sowohl am­bu­lant als auch sta­tio­när. Dies erfolgt in Ab­stim­mung mit Ihrem Frau­en­arzt.

In der Prä­na­ta­l­me­di­zin unseres Pe­ri­na­ta­l­zen­trums gibt es eine enge Ver­zah­nung zwi­schen am­bu­lan­tem und sta­tio­nä­rem Bereich unter einem Dach, Wand an Wand mit Geburtshelfern und Kinderärzten.

Durch die Praxis für Pränatalmedizin werden am­bu­lant auf Über­wei­sung oder als Pri­vat­leis­tung alle gän­gi­gen Spe­zi­al­un­ter­su­chun­gen an­ge­bo­ten:

  • Er­wei­ter­tes Erst­tri­mes­ter­scree­ning (FMF London)
  • NIPT
  • Dif­fe­ren­zier­ter Fehl­bil­dungs­aus­schluss
  • Fetale Echo­kar­dio­gra­phie, Dopp­ler­so­no­gra­phie
  • 3D/4D
  • Am­nio­cen­te­se
  • Cho­ri­on­z­ot­ten­bi­op­sie und
  • Cor­do­cen­te­se

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