Wir haben Ihre Schulter im Blick – Willkommen in unserem Zentrum für Schulterchirurgie

Unter der Leitung von Prof. Dr. Daniel Briem – einem renommierten Spezialisten mit langjähriger Erfahrung auf dem Gebiet der Schulterchirurgie – bieten wir Ihnen in unserem Schulterzentrum eine medizinische Versorgung auf höchstem Niveau. Ob Arthrose des Schultergelenks, Riss der Rotatorenmanschette oder Instabilität der Schulter – bei uns sind Sie mit diesen Diagnosen in besten Händen!

In unserem interdisziplinären Team beraten wir Sie bei Schulterbeschwerden. Neben einer umfangreichen Diagnose ist es vor allem unser Ziel, Ihnen Lebensqualität zurückzugeben.

Sollte für Sie eine Operation sinnvoll sein, informieren wir Sie gerne gemeinsam und umfänglich mit den Kolleg:innen der Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin über unser Konzept einer modernen perioperativen Schmerztherapie. Für eine anschließende Rundumversorgung planen wir gemeinsam mit Ihnen und unserem Sozialdienst auch die erforderlichen Schritte für die Zeit nach einer Operation.

Sollten Sie sich Ihre Schulter bei einem Unfall verletzten und unter akuten Schmerzen leiden, versorgen Sie unsere Kolleg:innen der Unfallchirurgie. 

Für einen geplanten Eingriff bei chronischen Beschwerden vereinbaren Sie bitte einen Termin in unserer Sprechstunde – die Kontaktdaten finden Sie weiter unten. Bringen Sie bitte zur Vorstellung in unserer Sprechstunde einen Krankenhauseinweisungsschein sowie die verfügbaren Röntgen- und MRT Bilder mit.

Wir sind für Sie da!

Erkrankungen der Schulter

Arthrose des Schultergelenks

Eine Arthrose – also ein Verschleiß des Knorpels am Schultergelenk – ist immer häufiger die Ursache von Schulterbeschwerden. Unsere Expert:innen sprechen dann von einer Omarthrose. Die Omarthrose verursacht typischerweise Knirschgeräusche beim Bewegen des Armes, Schmerzen unter Belastung und in fortgeschrittenem Stadium auch in Ruhe ggf. mit nächtlichem Erwachen. Diese gehen mit einer zunehmenden Bewegungseinschränkung einher. Viele unserer Patient:innen nehmen dann vor der Behandlung regelmäßig Schmerzmittel ein.

Eine Arthrose des Schultergelenks sehen unsere Expert:innen in einem Röntgenbild. Zusätzlich führen wir bei Betroffenen eine MRT-Untersuchung durch, um neben dem Knochen auch die weichteiligen Strukturen, v.a. die Rotatorenmanschette, besser beurteilen zu können. In einigen Fällen muss die Diagnostik durch eine CT-Untersuchung zur detaillierteren Darstellung der knöchernen Strukturen, insbesondere der Gelenkpfanne, ergänzt werden.

Einen Gelenkersatz empfehlen wir Ihnen, wenn eine Arthrose als Ursache Ihrer Beschwerden nachgewiesen werden kann und Sie sich durch Schmerzen und der fehlenden Beweglichkeit in Ihrer Lebensqualität eingeschränkt fühlen. In diesen Fällen besprechen wir ein individuelles Vorgehen mit Ihnen. Immer mit dem Ziel, Ihren Bedürfnissen und Gegebenheiten bestmöglich gerecht zu werden.

Grundsätzlich führen wir eine knochensparende Operation mit kleinen Implantaten durch. Das hat gleich zwei Vorteile für Sie:

  • eine gute Beweglichkeit
  • gute Bedingungen für einen eventuellen Austausch der Prothese nach ca. 15 – 20 Jahren

Sollten wir bei Ihnen beschädigte Sehnen und/oder Gelenkteile entdecken, nutzen wir Spezialimplantate, die Ihnen ähnliche Vorteile versprechen. Allerdings kann hier die Möglichkeit zum späteren Austausch der Prothese eingeschränkt sein. Doch der medizinische Fortschritt gerade beim Einsatz von Prothesen ist enorm, daher scheint inzwischen für fast jedes Problem eine Lösung denkbar.

So können wir schon heute dank digitaler Unterstützung trotz schwerer Gelenkschäden Prothesen sehr präzise implantieren.

Rotatorenmanschettenruptur der Schulter

Unsere Schulter erlaubt – als stark genutztes Kugelgelenk – einen einzigartigen Bewegungsumfang. Sie setzt sich aus einem Oberarmkopf und der Gelenkpfanne am Schulterblatt zusammen. Dabei wird die Gelenkkugel nicht von einer knöchernen Pfanne umschlossen, sondern neben der deutlich kleineren Pfanne vor allem durch Weichteile gelenkt. Die Sehnenplatte, die dabei die Kugel von drei Seiten umschließt und mittig im Gelenk sitzt, wird als Rotatorenmanschette bezeichnet.

Die einzelnen Sehnen der Rotatorenmanschette übernehmen an der Schulter unterschiedliche Funktionen und sind in unterschiedlichem Ausmaß anfällig gegenüber Verletzung oder Verschleiß. In 90 Prozent der Fälle bilden sich Risse in der Supraspinatussehne, also dem oberen Anteil der Rotatorenmanschetten.

Bei Beschwerden sprechen unsere Expert:innen oft vom sogenannten Impingementsyndrom. Hier ist vor allem die Seitenbewegung des Armes auf mittlerer Höhe schmerzhaft. Viele Patient:innen wachen nachts auf, wenn sie auf der betroffenen Schulter liegen. Sollte der Riss größer sein, kann das auch zu einem Kraftverlust führen. 

Um festzustellen, woher Ihre Beschwerden kommen, ist in der Regel eine MRT-Untersuchung notwendig. Hier können unsere Expert:innen nicht nur den Riss erkennen, sondern auch einschätzen, ob eine Sehnennaht während der Operation erfolgversprechend ist – Kriterien sind dafür beispielsweise die Muskelrückbildung und Fetteinlagerung.

Fühlen Sie sich durch Ihre Beschwerden in Ihrer Lebensqualität eingeschränkt, nähen unsere Expert:innen Ihre Sehne endoskopisch, also über kleine Schnitte. Meist wird die abgerissene Sehne in mehreren Reihen wieder am Oberarmkopf befestigt.

Sind die MRT-Bilder wenig erfolgversprechend für einen Nahtversuch, besprechen wir mit Ihnen, ob eventuell eine Sehnenersatzplastik mit Fremdmaterial oder das Einlegen eines sogenannten Abstandhalters (Ballon-Spacer) für Sie der richtige Weg ist. Beide Eingriffe führen wir ebenfalls in endoskopisch also minimalinvasiv durch.

Hat der Sehnendefekt bereits dazu geführt, dass Ihr Gelenk nicht mehr mittig sitzt oder sich eine Arthrose gebildet hat, empfehlen wir Ihnen einen Gelenkersatz mit einer sogenannten inversen Prothese – wir greifen vor allem bei älteren Patient:innen zu diesem Verfahren.
 

Instabilität der Schulter

Unsere Schulter hat dank einer großen Gelenkkugel und einer deutlich kleineren Gelenkpfanne einen großen Bewegungsradius. Damit wir unseren Arm trotzdem stabil bewegen und halten können, arbeiten viele Muskeln, Gelenkkapseln, Bänder und sogenannte Gelenklippen (Labrum) zusammen.

Lässt dieses komplexe Gerüst nach, kann es bei Unfällen zu einer ersten Schulter-Ausrenkung kommen. Seltener ist eine angeborene Bindegewebsschwäche, die zu einer allgemeinen Überbeweglichkeit der Gelenke führt.

Auch Mischformen können wir bei unseren Patient:innen beobachten. Daher ist es besonders wichtig die Ursache einer Instabilität zu finden, bevor unsere Expert:innen Sie behandeln – das gelingt dank unserer großen Erfahrung und einer MRT-Untersuchung.

Gerade jungen sportlich aktiven Patient:innen mit Riss der Gelenklippe empfehlen wir eine Operation. Genauso wie Patient:innen, bei denen die Schulter häufig auskugelt.

Sollte Ihre Schulter so instabil sein, dass Ihr Gelenk immer wieder auskugelt, oder wenn eine vorausgegangene Operation zur Fixierung des Gelenks Ihre Beschwerden nicht gemildert hat, untersuchen unsere Expert:innen mittels einer CT-Untersuchung Ihre Gelenkpfanne auf Schäden am Knochen. 

Zeigen sich hier größere Schäden, ist meist eine aufwendige knöcherne Rekonstruktion notwendig. In einem arthroskopischen Eingriff bauen unsere Chirurg:innen Ihre Gelenkpfanne mithilfe körpereigener Knochen aus dem Beckenkamm oder industriell aufgearbeiteter Spenderknochen wieder auf.

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