Liebe Patienten, Angehörige & Besucher,

bitte beachten Sie folgende Hinweise:

  • Bei Verdacht auf eine Corona-Infektion rufen Sie bitte vorab den Ärztlichen Bereitschaftsdienst an: ► Wählen Sie 116 117
     
  • In medizinischen Notfällen (Schlaganfall, Herzinfarkt etc.) begeben Sie sich bitte weiterhin unmittelbar in Behandlung! Ein mögliches Corona-Infektionsrisiko wird in unserer Klinik mit allen Mitteln reduziert.
    ► Wählen Sie den Notruf 112
     
  • Besuchseinschränkungen: Aus Sicherheitsgründen reduzieren Sie die Besuche bei Ihren Lieben bitte auf einen Besucher pro Tag und maximal 1 Stunde. Bitte beachten Sie die Infektionsschutzrichtlinien.

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Ihr Asklepios-Team

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Magenkarzinom und Speiseröhrentumore

Tumore des Magens und der Speiseröhre sind seltene Tumore, die oft erst relativ spät Beschwerden verursachen. Die Basis für Ihre bestmögliche Behandlung bilden unsere Diagnostik, die exakte Bestimmung des Tumorstadiums und die anschließende Diskussion multimodaler Therapieverfahren in jedem individuellen Fall in unseren Tumorkonferenzen.

Ganz auf Sie abgestimmt – unser diagnostisches und therapeutisches Angebot

Die Diagnose des Speiseröhren- und Magenkarzinoms wird durch eine endoskopische Probengewinnung im Rahmen einer Ösophago-Gastro-Duodenoskopie (ÖGD = Magenspiegelung) mit anschließender (molekular)pathologischer Beurteilung gestellt. Zur prätherapeutischen Stadieneinteilung sind ein endoskopischer Ultraschall (Endosonographie) sowie eine Computertomographie des Thorax und des Abdomens notwendig.

In bestimmten Fällen kann eine Bronchoskopie (Luftröhrenspiegelung) sowie eine Positronen-Emissions-Tomographie (PET-CT) zur Detektion von Fernmetastasen oder ggf. eine diagnostische Bauchspiegelung (Laparoskopie) bei lokal fortgeschrittenen Tumoren zum Ausschluss eines Bauchfellbefalls (Peritonealkarzinose) vor Therapieeinleitung ergänzend notwendig sein.

In frühen Stadien können unsere Experten diese Tumore durch eine Operation heilen. Weiter fortgeschrittene Tumore werden heutzutage mit einer Chemotherapie oder einer kombinierten Radiochemotherapie vor (neoadjuvant) und zum Teil zusätzlich auch nach (perioperativ) einer Operation in kurativer Absicht behandelt.

Alle Fälle werden von Experten aus den Bereichen Chirurgie, Strahlentherapie, Gastroenterologie und Onkologie in unserer zweimal wöchentlich stattfinden interdisziplinären Tumorkonferenz anhand der vorliegenden bildmorphologischen und (molekular)pathologischen Befunde diskutiert und für jeden Patienten ein individuelles stadiengerechtes Therapieverfahren festgelegt.

Metastasierte Tumore werden systemtherapeutisch behandelt. Bei einem Teil der Patienten erfolgt diese Chemotherapie in Kombination mit dem hochspezialisierten Antikörper Trastuzumab, der gegen einen Oberflächenrezeptor (Her2neu) gerichtet ist, der sich auf den Tumorzellen (in ca. 20% der Fälle) befindet. In weiter fortgeschrittenen Stadien kommen ein weiterer Antikörper, Ramucirumab, im Sinne einer zielgerichteten Antitumortherapie und immuntherapeutische Verfahren zum Einsatz.

Sie können sich jederzeit bei uns beraten lassen oder eine Zweitmeinung einholen.

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