Liebe Patienten, Angehörige & Besucher,

bitte beachten Sie folgende Hinweise:

  • Bei Verdacht auf eine Corona-Infektion rufen Sie bitte vorab den Ärztlichen Bereitschaftsdienst an: ► Wählen Sie 116 117
     
  • In medizinischen Notfällen (Schlaganfall, Herzinfarkt etc.) begeben Sie sich bitte weiterhin unmittelbar in Behandlung! Ein mögliches Corona-Infektionsrisiko wird in unserer Klinik mit allen Mitteln reduziert.
    ► Wählen Sie den Notruf 112
     
  • Besuchseinschränkungen: Aus Sicherheitsgründen reduzieren Sie die Besuche bei Ihren Lieben bitte auf einen Besucher pro Tag und maximal 1 Stunde. Bitte beachten Sie die Infektionsschutzrichtlinien.

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Ihr Asklepios-Team

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Darmkrebs (kolorektale Karzinome)

Darmkrebs ist bei Männern und Frauen die zweithäufigste bösartige Tumorart. Mehr als 6% aller Deutschen erkranken im Laufe Ihres Lebens daran, wobei das Risiko im Alter steigt. Durch moderne multimodale Therapieverfahren gelingt es uns, mehr als 60% der Erkrankten dauerhaft zu heilen und auch einem großen Teil der Patienten mit einer metastasierten Erkrankung ein Langzeitüberleben zu ermöglichen.

Ganz auf Sie abgestimmt: Unser diagnostisches und therapeutisches Angebot

Darmkrebs ist zunächst unauffällig. Er entwickelt sich fast immer aus anfangs gutartigen Darmpolypen, die sich im Laufe der Zeit verändern. Entscheidend für die Prognose ist das Krankheitsstadium, in dem der Tumor erkannt wird.

Anfangs können die meisten Patienten durch eine Operation geheilt werden, mitunter sogar durch eine endoskopische Abtragung des Tumors. Bei fortgeschrittenen Tumoren ist häufig eine zusätzliche Chemotherapie erforderlich . Um die Vorsorgesituation zu verbessern, übernehmen seit dem Jahre 2002 die deutschen Krankenkassen für alle Versicherten ab dem 55. Lebensjahr im Abstand von jeweils mindestens zehn Jahren die Kosten für eine Darmspiegelung (Vorsorge-Koloskopie). Dabei können Polypen gleich entfernt werden, was das Risiko einer Erkrankung verringert.

Sollte bei Ihnen bei diesem Check bereits ein größerer Tumor diagnostiziert werden, erfolgt zunächst eine sogenannte Ausbreitungsdiagnostik mittels Ultraschall und Schnittbilddiagnostik (Computertomografie (CT) oder Kernspintomografie (MRT) und anschließend die Vorstellung in einer unserer wöchentlich stattfindenden interdisziplinären Tumorkonferenzen. Dort diskutieren Experten aller an der Diagnostik und Therapie Ihrer Erkrankung beteiligten Fachabteilungen individualisierte Therapiestrategien in Anlehnung an nationale und internationale Leitlinien.

In Zusammenarbeit mit den Kollegen der Allgemeinchirurgie und Radiologie kommen auch in der metastasierten Krankheitssituation lokale Therapieverfahren wie operative Entfernung von einzelnen Metastasen, Radiofrequenzablation (RFA) oder transarterielle Chemoembolisation (TACE), sowie die selektive, interne Radioablation (SIRT) erfolgreich zum Einsatz.

Bei einer diffusen Metastasierung  kommt eine systemische Behandlung mit einer Chemotherapie meist in Kombination mit gegen den Tumor oder Wachstumsfaktoren gerichteten Antikörpern zum Einsatz. Auch immuntherapeutische Verfahren werden hier entsprechend der neuesten Datenlage eingesetzt. Weitere innovative Behandlungsansätze sind Gegenstand aktueller klinischen Studien.

Sie können sich jederzeit zu einem individuellen Beratungsgespräch bei uns vorstellen. Einen Termin können Sie unter der Telefonnummer (010) 18 18 81-1211 vereinbaren. Wir sind gerne für Sie da.

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