Akute Leukämien, MDS

Sowohl bei der akuten Leukämie als auch beim sogenannten myelodysplastischen Syndrom (MDS) ist die Reifung von Vorstufen der blutbildenden Zellen im Knochenmark gestört. Die Folgen sind Blutarmut (Anämie), ein Mangel an Blutplättchen (Thrombopenie) und eine verminderte Anzahl weißer Blutkörperchen (funktionelle oder absolute Leukopenie). Klinisch werden Patienten üblicherweise durch Symptome wie Müdigkeit, Schwäche, Luftnot, Blutungen und Infektionen auffällig.

Aufgrund der deutlich erhöhten Infektionsgefahr haben wir eigens für Patienten mit gestörter Immunabwehr (Immunsupression) in der Hämatologischen Abteilung eine speziell eingerichtete Station mit HEPA-Filtern entwickelt (High Efficiency Particulate Air), die unter anderem Viren aus der Atemluft schleusen.

Ganz auf Sie abgestimmt: Unser Behandlungsangebot

Sollte ihr Blutbild auf Erkrankungen schließen lassen oder Ihr Hausarzt entsprechende Symptome diagnostiziert haben, ist eine rasche Abklärung entscheidend. Unter der Rufnummer
(040) 18 18 81-8330 oder über unser Sekretariat unter der Telefonnummer (040) 18 18 81-1211 können Sie einen sofortigen Termin zur stationären Aufnahme vereinbaren. In der Regel führen wir bei entsprechendem Verdacht umgehend eine Knochenmarkpunktion durch.

In unserem hämatologischen Speziallabor können wir innerhalb eines Tages anhand einer Zelluntersuchung (Zytologie) und der sogenannten Immunphänotypisierung eine Diagnose stellen. Die weitere Behandlung erfolgt entsprechend der Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO).

Fragen zu aktuell laufenden Studien bei diesen Erkrankungen können Sie an unser Studiensekretariat unter der Telefonnummer (040) 18 18 81-1273 richten.

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