Liebe Patienten, Angehörige & Besucher,

bitte beachten Sie folgende Hinweise:

  • Bei Verdacht auf eine Corona-Infektion rufen Sie bitte vorab den Ärztlichen Bereitschaftsdienst an: ► Wählen Sie 116 117
     
  • In medizinischen Notfällen (Schlaganfall, Herzinfarkt etc.) begeben Sie sich bitte weiterhin unmittelbar in Behandlung! Ein mögliches Corona-Infektionsrisiko wird in unserer Klinik mit allen Mitteln reduziert.
    ► Wählen Sie den Notruf 112
     
  • Besuchseinschränkungen: Aus Sicherheitsgründen reduzieren Sie die Besuche bei Ihren Lieben bitte auf einen Besucher pro Tag und maximal 1 Stunde. Bitte beachten Sie die Infektionsschutzrichtlinien.

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Trigeminusneuralgien und andere Schmerzsyndrome

Bei der Trigeminusneuralgie kommt es zu heftigen Schmerzen, die blitzartig in den Unter- und/ oder Oberkiefer einschießen, selten auch in die Stirn. Diese können unter anderem durch Kauen und Zähneputzen ausgelöst werden.

Trotz der typischen Symptomatik wird die Trigeminusneuralgie oft nicht erkannt und eine Behandlung erst spät eingeleitet.

Ursache der Erkrankung ist, dass ein Gefäß auf den Trigeminusnerven drückt. Die Behandlung ist zu Beginn oft sehr effektiv mit Medikamenten, die man auch bei epileptischen Anfällen einsetzt. Über die Jahre kommt es jedoch zu einem Wirkungsverlust. In diesem Fall und auch bei inakzeptablen Nebenwirkungen der Mittel, ist eine operative Therapie notwendig. Hierbei wird der Trigeminusnerv mikrochirurgisch vom Gefäß abgepolstert. Früher war dies ein sehr komplizierter Eingriff. Mittlerweile aber ist er für unsere Neurochirurgie reine Routine, die sichere und effektive Operation umfasst bei uns eine gute Stunde.

Alternativ kommt eine sogenannte Thermoläsion des Trigeminusumschaltknotens (Ganglion Gasseri) infrage.

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