Hirnblutungen und Hirngefäßmissbildungen (z. B. Aneurysmata, Angiome)

Unter einer Hirnblutung versteht man eine Blutung innerhalb des Schädels. Beispielsweise aufgrund eines Schädel-Hirn-Traumas oder wenn ein Gefäß im Gehirn platzt, was sich als Schlaganfall äußert.

Hirnblutungen können ganz unterschiedliche Ursachen haben und in unterschiedlichen Bereichen des Gehirns auftreten. Unabhängig von Lokalisierung und Grund handelt es sich immer um eine potenziell lebensbedrohliche Erkrankung. Sie macht eine neurologische, neurochirurgische, neuroradiologische und intensivmedizinische Bereitschaft erforderlich – 7 Tage die Woche, rund um die Uhr.

Wir sind für eine zügige Diagnose mit den dafür notwendigen Verfahren wie Computertomografie (computergestütztes Röntgenverfahren), Kernspintomografie (Bildgebungsverfahren mittels Magnetfeld) und Angiografie (radiologische Untersuchungsmethode zur Darstellung von Blutgefäßen) gewappnet. Zudem macht uns unsere operative neuro- und mikrochirurgische Erfahrung zu einem starken Partner für Ihre erfolgreiche Therapie.

Akut oder im Intervall ist die Abklärung der Blutungsursache und Behandlung notwendig, eine rasche Rehabilitation fördert den Genesungsverlauf.

Bereits wenige Tage nach der akuten Behandlung der Hirnblutung beginnt die Früh-Rehabilitation, um Folgen wie Bewegungs-, Sprach- oder Sehstörungen so weit und so schnell wie möglich zu lindern oder rückgängig zu machen.

Was ist Coiling?

Um ein Aneurysma​, also eine krankhafte Aussackung​ der Gefäßwand, zu therapieren, kommt häufig eine Katheterbehandlung in Frage. Dabei handelt es sich um ein sogenanntes Coiling​ des Aneurysmas. Coiling ist ein minimalinvasives Verfahren, das von der Leistenarterie aus durchgeführt wird. Prof. Dr. Bernd Eckert, Chefarzt unserer Neuroradiologie, erklärt, was Coiling genau bedeutet.

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