Liebe Patienten, Angehörige & Besucher,

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  • Bei Verdacht auf eine Corona-Infektion rufen Sie bitte vorab den Ärztlichen Bereitschaftsdienst an: ► Wählen Sie 116 117
     
  • In medizinischen Notfällen (Schlaganfall, Herzinfarkt etc.) begeben Sie sich bitte weiterhin unmittelbar in Behandlung! Ein mögliches Corona-Infektionsrisiko wird in unserer Klinik mit allen Mitteln reduziert.
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Cataract (Grauer Star)

Der Graue Star, auch Linsentrübung (Catarakt) genannt, ist ein natürlicher Vorgang des Alterns, bei dem es zu einer zunehmenden Linsentrübung mit schleichender Sehverschlechterung kommt. In unserer Abteilung sind Sie für Diagnostik und Therapie in besten Händen.

Wir helfen Ihnen

Die Eintrübung der Linse ist ein altersbedingter Prozess, ähnlich dem Ergrauen der Haare. Jeder Mensch bekommt einen Grauen Star. Er kann sich jedoch bereits auch bei jüngeren Menschen entwickeln. Der typische „Altersstar“ bildet sich über Jahre aus, mitunter auch binnen weniger Monate.

Die Graue Star-OP ist die häufigste Operation am Auge. Dabei ersetzen unsere Experten die alte Linse durch eine Kunstlinse.

Aufgrund der Eintrübung zentraler Bereiche der Linse kommt es zu einem Abfall der Sehstärke, zu einem verschwommenen Sehen und die Blendungsempfindlichkeit nimmt zu. Mitunter kann es zu monokularen Doppelbildern oder Halos (Lichthöfen) kommen. Die Hell-Dunkel-Adaption des Auges ist verlangsamt und das räumliche Sehvermögen ist geschwächt.

In manchen Fällen verbessert sich hin und wieder die Sehfähigkeit im Nahbereich (Myopisierung). Hierbei bewirken die Verdickung der Linse und die Verdichtung des Linsenkerns dieses Phänomen. Dieser Verbesserung steht allerdings eine entsprechende Verschlechterung des Fernvisus (Sehschärfe in die Ferne) gegenüber.

Ganz auf Sie abgestimmt: Unser Behandlungsangebot

Was nach einer Operation des Grauen Stars beachtet werden sollte

Die derzeit beste Therapie ist die Operation. Mithilfe von Ultraschallwellen wird dabei die geschädigte Linse verflüssigt und entfernt. Dies erfolgt unter Anwendung eines speziellen Gerätes, das über einen winzigen Schnitt in das Auge eingeführt wird. Der Schnitt ist so minimal, dass die Operation in der Regel unter örtlicher Betäubung (Lokalanästhesie) verlaufen kann. In wenigen Fällen ist eine Vollnarkose notwendig. Ihr Arzt wird Ihnen bei der Wahl und bei der Entscheidung behilflich sein. Nach Absaugen der Linse wird an die gleiche Stelle der alten Linse eine Kunstlinse eingesetzt, die vorzugsweise aus Kunststoff besteht. Eine Besonderheit liegt darin, dass das Auge nicht mehr zugenäht werden muss, sondern sich der Schnitt vielmehr von selbst verschließt.

Nach der OP sollten Sie Folgendes beachten:

  • Vermeiden Sie in der ersten Zeit körperliche Hochleistungen sowie schweres Heben und langes Bücken.
  • Lesen Sie eine Woche lang nicht.
  • Liegen Sie nicht auf der Seite des frisch operierten Auges.
  • Bitte nicht am frisch operierten Auge reiben oder drücken.
  • Sie können Autofahren, sofern Sie sich einem Sehtest beim Augenarzt unterzogen haben und dieser es Ihnen bei entsprechender Sehleistung erlaubt hat.
  • Schwimmen und Saunieren sollten normalerweise wieder nach 10 Tagen möglich sein.
  • Bei Lichtempfindlichkeit und Zugluft kann eine Sonnenbrille schützen.

Das dürfen Sie:

  • Fernsehen
  • Spazierengehen
  • Haare waschen

Bitte halten Sie sich genau an Ihren Medikationsplan

In den ersten 14 Tagen nach der Operation besteht ein höheres Infektionsrisiko. Deshalb ist es wichtig, dass Sie die Nachuntersuchungstermine wirklich wahrnehmen, die Ihnen Ihr Augenarzt mitgeteilt hat. Treten Sehstörungen auf, sollten Sie auch dann einen Arzt konsultieren. Wird eine Infektion sofort erkannt, lässt sie sich heute ebenfalls sehr gut behandeln.

Weiterhin gut versorgt: Ihre Weiterbehandlung / Nachsorge

Was sich nach der Operation ändern wird

Nach der Operation werden Sie sich in jedem Fall an eine Brille gewöhnen müssen – denn Kunstlinsen bieten noch nicht die Möglichkeit, in die Nähe oder Ferne scharf sehen zu können. Spezielle Linsen, die dies leisten, sind allerdings in der Erprobung.

Kurz nach dem Eingriff kann die vorderste Schicht des Auges (Hornhaut) leicht getrübt sein, sodass Ihre Sehleistung zunächst noch nicht optimal ist. Dies bessert sich jedoch recht schnell.

In 25 bis 30 % der Fälle kann es nach Monaten oder Jahren zum sogenannte Nachstar kommen – einer Trübung des Kapselsackes, des Hautsackes, in den die Kunstlinse eingesetzt wird. Dieses Problem können unsere Experten jedoch mithilfe einer kurzen ambulanten Laserbehandlung völlig schmerzlos in den Griff bekommen.

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