Hauptschlagader (Aorta)

Eine Erkrankung der Hauptschlagader (Aorta) – ein sogenanntes Aortenaneurysma – bleibt häufig lange Zeit unerkannt und ohne Beschwerden. Hierbei kommt es zu einer krankhaften Erweiterung der Gefäße – meist im Bereich der Bauchaorta.

Der erste Schritt: Die richtige Diagnostik

Ein Aortenaneurysma wird oft bei einer Routineuntersuchung erkannt. Mittels bildgebender Verfahren wie Computertomografie (CT), Magnetresonanztomografie (MRT) oder Angiografie (Darstellung der Gefäße) werden die Größe und Gefährlichkeit eines Aortenaneurysmas ermittelt.

Ganz auf Sie abgestimmt: Unser Behandlungsangebot

Mit Hilfe einer medikamentösen Therapie kann der Verlauf der Erkrankung positiv beeinflusst werden. Ziel ist es, dass es zu keiner kritischen Vergrößerung des Aneurysmas kommt.

Zu den wichtigsten Risikofaktoren gehören Übergewicht, Bluthochdruck und Fettstoffwechselstörungen. Begleitend muss das Aneurysma zwingend regelmäßig per Ultraschall kontrolliert werden.

Ist eine weitergehende Therapie erforderlich, stehen Ihnen zwei Behandlungsoptionen zur Verfügung. Bei der minimal-invasiven Therapie wird die Erweiterung/Aussackung der Aorta mit Hilfe einer Stentprothese „geschient“. Alternativ dazu gibt es die klassische, offene Operation. Ihr Arzt wird gemeinsam mit Ihnen entscheiden, welches Verfahren bei Ihnen eingesetzt wird.

Weiterhin gut versorgt: Ihre Weiterbehandlung / Nachsorge

Vor Ihrer Entlassung führen wir ein ausführliches Gespräch mit Ihnen und geben Ihnen Hinweise, wenn Besonderheiten zu beachten sind.

In jedem Fall ist eine regelmäßige Ultraschallkontrolle der Gefäßprothese erforderlich. Hierfür können Sie jederzeit einen Termin in unserer Gefäßsprechstunde vereinbaren.

Seite teilen: