Schulvermeidung

Schulvermeidendes Verhalten kann ganz unterschiedliche Gründe haben. Häufig stehen Ängste damit im Zusammenhang oder es liegt schlicht ein „Schulschwänzen“ vor. Oftmals tritt das schulvermeidende Verhalten in versteckter Form auf. Unklare und wechselnde körperliche Symptome wie Kopf- und Bauchschmerzen können Hinweise auf eine Überforderung sein. Die betroffenen Kinder und Jugendlichen vertiefen sich häufig in Alternativen, werden beispielsweise von elektronischen Medien (Computerspielen etc.) abhängig. Gemeinsam möchten wir die Gründe verstehen und mit individuellen Therapien bestmöglich helfen.

Der erste Schritt: Die richtige Diagnostik

Wenn sich das schulvermeidende Verhalten durch familiäre Bemühungen nicht zeitnah beheben lässt, sollte professionelle Hilfe in Anspruch genommen werden. Dazu gehört stets die Frage, ob kinderpsychiatrische oder psychosomatische Beschwerden vorliegen. Häufig werden Kinder erst nach vielen Monaten oder sogar Jahren vorgestellt, wenn sich die komplexe Problematik bereits sehr verfestigt hat.

Ihr / Dein Weg zu uns

Die Über- beziehungsweise Einweisung erfolgt zum Beispiel durch Fachärzte in Praxen für Allgemeinmedizin, Kinderheilkunde oder Kinderpsychiatrie. Dort wird im Rahmen ambulanter Gespräche geklärt, welches therapeutische Umfeld zur Verbesserung der Beschwerden am sinnvollsten ist. Termine vergeben wir nach dem Prinzip der Dringlichkeit.

Der Aufenthalt Ihres Kindes / Dein Aufenthalt bei uns

Mit unserem multimodalen Ansatz bemühen wir uns zielorientiert um eine zügige Besserung der Erkrankung und um den Ausbau der Stärken unserer Patienten. Die Familien beziehungsweise wichtige Bezugspersonen beziehen wir in die Behandlung ein.

Ganz auf Ihr Kind / Dich abgestimmt: Unser Behandlungsangebot

Unsere Experten aus medizinischen, pflegerischen, pädagogischen, schulischen sowie therapeutischen Fachgebieten bieten ein breites Behandlungsspektrum mit individuell maßgeschneiderten Konzepten an.

Wir sind besonders daran interessiert, Kindern mit Verhaltensstörungen gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern eine möglichst vollständige Teilhabe in Bildungseinrichtungen zu ermöglichen. Bildung ist der stärkste Faktor, der langfristig die Gesundheit fördert, gerade für die Bedürftigsten.

Die bewährte Kooperation mit der nahe gelegenen Regelschule und dem Gymnasium ermöglichen die zügige Belastungssteigerung und die Bearbeitung des Vermeidungsverhaltens (Exposition) vor Ort.

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